Laden...
Coburg
Handball-Bayernliga 

Nächster Schritt gen 3. Liga?

Der HSC 2000 Coburg II hat in der niederbayerischen Metropole noch eine Rechnung offen und will die Tabellenführung ausbauen. Trainer Ralf Baucke hat alle Mann an Bord.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nikola Franke zählt im Bayernligateam des HSC 2000 Coburg zu den absoluten Leistungsträgern. In Landshut will der große Rückraumspieler am Samstag erneut entscheidende Akzente setzen. Foto: Albert Höchstädter
Nikola Franke zählt im Bayernligateam des HSC 2000 Coburg zu den absoluten Leistungsträgern. In Landshut will der große Rückraumspieler am Samstag erneut entscheidende Akzente setzen. Foto: Albert Höchstädter
Mit dem ersten Spieltag im neuen Jahr beendet die Bayernliga die Vorrunde der Hallensaison 2015/16. Angeführt wird die Liga vom HSC 2000 Coburg, der in seiner letzten Begegnung mit dem Remis gegen HaSpo Bayreuth seinen Vorsprung um einen Zähler verringerte, der mit drei Punkten in der stark ausgeglichenen Spielklasse aber immer noch respektabel erscheint.
Es ist klar, dass der Spitzenreiter in jeder Partie gejagt wird, so dass sich die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke keine leichtsinnigen Phasen leisten darf, die zwischendurch immer wieder in den Spielen der Vorrunde zu beobachten waren und mit denen sich die HSC-Akteure oftmals das Leben selbst schwer machten.
In der Schlussoffensive der Hinrunde geht es für die Vestestädter zur TG Mipa Landshut - dort wo das HSC-Team in der vergangenen Saison mit 28:24 Toren bezwungen wurde. Man hat also in Niederbayern etwas gut zu machen und geht auch mit einer aussichtsreichen Erwartung in diese Partie.
HSC-Coach Baucke kann in Landshut auf einen vollen Kader zurückgreifen, also auch auf den bisher verletzten Florian Kirchner. Der Trainer ist sich sicher, dass der hart erarbeitete Vorsprung zum Jahresauftakt nicht verspielt wird. Die Gastgeber verloren ihr letztes Spiel beim HSC-Verfolger in Friedberg, waren aber nach Meinung ihres Trainers Milan Sedivec trotz des 22:29 lange Zeit gleichwertig. Gegen Coburg hat der Coach aus Pilsen wieder alle Spieler an Bord und wird den Tabellenführer an den Pelz gehen wollen, schon allein um sich als Tabellenneunter vom Abstiegsfeld absetzen zu können.
Neben dieser Partie ist vor allem die Auseinandersetzung des punktgleichen "erweiterten" Verfolger-Quartetts (je 14:10 Punkte) interessant, die sich in direkten Duellen gegenüber stehen. Dabei muss abgewartet werden, ob die DJK Waldüttelbrunn (gegen SV Anzing) und der HaSpo Bayreuth (gegen TSV Haunstetten) die Heimvorteile nutzen können, um den Kontakt zu den HSC-Verfolgern zu halten. Tabellenzweiter TSV Friedberg ist bei SG DJK Rimpar II (dem nächsten Gastgeber des HSC 2000 Coburg II) gefordert, so dass HC Erlangen II (3.), favorisiert im Spiel bei HC Sulzbach-Rosenberg (12.), durchaus zum direkten HSC-Verfolger avancieren kann.
Der TV Erlangen-Bruck hat die Chance zu Hause im "Kellerduell" gegen Vorletzen TSV Allach 09 wichtige Punkte zu holen, was dem Schlusslicht aus Fürstenfeldbruck trotz Heimvorteils gegen TSV Unterhaching wohl nicht gelingen wird.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren