Ebensfeld

Nächster Schritt am Geyersberg

Auf einer Anhöhe am Ortsrand von Döringstadt sollen zehn Bauparzellen entstehen.
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Auf einer landwirtschaftlichen Fläche auf einer Anhöhe von Döringstadt soll das neue Baugebiet Geyersberg mit insgesamt zehn Parzellen entstehen.  Foto: Mario Deller
Auf einer landwirtschaftlichen Fläche auf einer Anhöhe von Döringstadt soll das neue Baugebiet Geyersberg mit insgesamt zehn Parzellen entstehen. Foto: Mario Deller

Im unvergesslichen Erfolg beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" mit der Silbermedaille auf Landesebene als Krönung spiegelt sich die Lebensqualität, die Döringstadt auszeichnet. So verwundert es nicht, dass sich betreffend des Neubaugebiet Geyersberg bereits fünf Interessenten gemeldet haben.

In seiner jüngsten Sitzung vollzog der Gemeinderat durch Fassung des Aufstellungs- und Auslegungsbeschlusses nun eine weiteren Schritt zur Umsetzung des Bebauungs- und Grünordnungsplans. "Wir wollen Döringstadt weiterbringen", betonte Bürgermeister Bernhard Storath, der neben den Gremiumsmitgliedern und einigen Zuhörern auch Christian Dremel vom Büro Höhnen und Partner aus Bamberg zur Sitzung begrüßte. In der Maisitzung war das Planungsbüro zum Zwecke der Umsetzung des notwendigen Bauleitverfahrens beauftragt worden.

Hanglage kein Hindernis

Dort, wo nun die bürokratischen Voraussetzungen zur Schaffung von zehn Bauplätzen geschaffen werden sollen im Bereich der Ortsstraßen Geyersberg und Kirchleite auf einem derzeit landwirtschaftlich genutzten Areal, herrscht Hanglage. Dies stellt aber den Planern zufolge kein Hindernis dar, die eingearbeiteten Festsetzungen des Bebauungsplans tragen diesem etwa durch Festlegung von maximaler Bauhöhe und Bezugspunkten Rechnung.

Hauke Petersen fragte an, inwieweit Starkregen Probleme bereiten könnte. Diese sieht Dremel aber nicht. Um im Falle stärkerer Niederschläge gewappnet zu sein, sei lediglich bezüglich einer Bauparzelle im östlichen Bereich festgelegt, dass zu diesem Zwecke eine Mulde anzulegen ist. Für die Grundstücke besteht übrigens eine Bauverpflichtung innerhalb von drei Jahren. Die Planungen sehen ein allgemeines Wohngebiet mit der Zweckbestimmung "Mischfläche, Wohnstraße, verkehrsberuhigter Bereich" vor.

Es werden keine neuen Ausgleichsflächen benötigt. Das Bauleitverfahren wird im beschleunigten Verfahren umgesetzt. Wenngleich dies rein rechtlich in diesem Fall nicht zwingend wäre, findet - so der Beschluss des Gremiums - vor der förmlichen zunächst auch die, im übrigen vom Landratsamt nahe gelegte, frühzeitige Öffentlichkeits-, Behörden- und Trägerbeteiligung statt. Letztgenannte wird nun von der Verwaltung vorbereitet und im amtlichen Mitteilungsblatt sowie online auf der Homepage des Marktes Ebensfeld hierauf hingewiesen.

Auch das Ende unseres irdischen Daseins beschäftigte das Gremium: Immer öfter äußern Angehörige von Verstorbenen den Wunsch nach einer Einäscherung mit anschließender Urnenbeisetzung.

Urnengrabfelder

Nachdem sich der Bauausschuss schon hierfür ausgesprochen hatte, beschloss nun der Gemeinderat, dass auf den gemeindlichen Friedhöfen Urnengrabfelder eingerichtet werden sollten, sofern die Platzverhältnisse dies zulassen.

Für das Kindergartenjahr 2019/2020 liegen dem Kindergarten Sankt Martin in Döringstadt bereits zehn Anmeldungen für Krippenplätze vor. Das Landratsamt erteilt eine vorübergehende Erlaubnis für die zehn Plätze.

Der Rewe-Markt Ebensfeld plant für Samstag, 16., und Sonntag, 17. November, wieder einen Adventsmarkt und beabsichtigt das Aufstellen von Verkaufsständen an beiden Tagen. Der Reinerlös des Verkaufs von Glühwein, Stollen, Kaffee und Kuchen kommt Bedürftigen zugute.

Zwar handelt es sich beim 17. November um den Volkstrauertag, doch seitens der Pfarrei bestehen keine Einwände. Da lediglich Waren verkauft werden, die einen Bezug zu Weihnachten haben, handelt es sich nach der Gewerbeordnung um einen Spezialmarkt.

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