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Nächster Auswärtscoup in Hessen?

Zum Rückrundenauftakt der Basketball-Bundesliga gastiert Medi Bayreuth am Sonntagnachmittag um 15 Uhr bei den Gießen 46ers. Im Hinspiel feierten die Bayreuther vor erst einem Monat einen 115:99- Kante...
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Evan Bruinsma setzt sich im Hinspiel (115:99) gegen die Gießener Jordan Barnett (links) und Matthew Tiby durch. Foto: Peter Mularczyk
Evan Bruinsma setzt sich im Hinspiel (115:99) gegen die Gießener Jordan Barnett (links) und Matthew Tiby durch. Foto: Peter Mularczyk

Zum Rückrundenauftakt der Basketball-Bundesliga gastiert Medi Bayreuth am Sonntagnachmittag um 15 Uhr bei den Gießen 46ers. Im Hinspiel feierten die Bayreuther vor erst einem Monat einen 115:99- Kantersieg.

Dieses Hinspiel bedeutete für die Wagnerstädter, die ähnlich wie die Hessen einen holprigen Start in die Saison 2019/20 hingelegt hatten, einen Wendepunkt: Seither ging nur noch das Gastspiel in Ulm (knapp) verloren und die Korner-Schützlinge konnten wettbewerbsübergreifend sechs Siege erringen, zuletzt am Mittwochabend im FIBA-Europa-Cup bei Benfica Lissabon.

Lob vom Trainer

"Glückwunsch an meine Spieler! Sie haben in der zweiten Halbzeit eine ausgezeichnete Leistung präsentiert. Ich denke, wir haben eine gute Einstellung und auch Qualität bewiesen", sagte Trainer Raoul Korner nach dem 91:77-Erfolg in Lissabon, der den Wagnerstädtern den Gruppensieg und Einzug in die Runde der besten Acht bescherte. Bei den Hessen wollen die Bayreuther ihren Erfolgskurs fortsetzen und sich weiter an die Play-off-Ränge heranpirschen. "Bayreuth ist tief besetzt, gerade die deutschen Positionen mit Bastian Doreth und Andreas Seiferth bringen eine Menge Qualität in den Kader. Zudem sind sie sehr variabel, da sie auf allen Positionen die gleiche Gefahr ausstrahlen können", warnt Gießens Cheftrainer Ingo Freyer vor den Korner-Schützlingen, die in der Bundesliga zwei Siege mehr als die Hessen einfahren konnten.

Doch die Gießener wittern derzeit Morgenluft, zumal sie jüngst die favorisierten MHP Riesen Ludwigsburg geschlagen haben. "Die Bayreuther haben uns beim letzten Aufeinandertreffen ziemlich zugesetzt. Dieses Mal glaube ich, gehen wir mit mehr Selbstvertrauen und einer stärkeren Präsenz auf das Parkett. Wenn wir als Team in der Defensive richtig funktionieren und Dinge umsetzen, sollten wir diesen Kampf als Sieger verlassen", ist Gießens Power Forward Matt Tiby zuversichtlich. Der US-Amerikaner überzeugte gegen Ludwigsburg mit seinem bislang besten Bundesligaspiel (23 Punkte, fünf Rebounds und sechs Assists).

Im Unterschied zum Hinspiel kann der Tabellendreizehnte diesmal auch wieder auf den damals verletzt pausierenden BigMan Luke Petrasek zurückgreifen. Für ihn musste gegen Ludwigsburg der Ex-Bayreuther Kendall Gray als überzähliger Ausländer pausieren.

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