Lichtenfels
lichtenfels.inFranken.de  30 vielfache Blutspender wurden von der Stadt und vom BRK geehrt.

Nächstenliebe praktiziert

Mit einer Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Lichtenfels und des Roten Kreuzes wurden in der Gaststätte "Karolinenhöhe" 30 Bürger aus dem Stadtgebiet von Lichtenfels für 50-, 75-, 100-, 125- und 150...
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Landrat und BRK-Kreisvorsitzender Christian Meißner (rechts), Bürgermeister Andreas Hügerich und die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rosemarie Göhring (hinten, Zweiter und Dritte von links) bedankten sich herzlich bei den 100- bis 150-maligen Blutspendern. Fotos: Alfred Thieret
Landrat und BRK-Kreisvorsitzender Christian Meißner (rechts), Bürgermeister Andreas Hügerich und die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rosemarie Göhring (hinten, Zweiter und Dritte von links) bedankten sich herzlich bei den 100- bis 150-maligen Blutspendern. Fotos: Alfred Thieret
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Mit einer Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Lichtenfels und des Roten Kreuzes wurden in der Gaststätte "Karolinenhöhe" 30 Bürger aus dem Stadtgebiet von Lichtenfels für 50-, 75-, 100-, 125- und 150-malige Blutspenden geehrt.

Landrat Christian Meißner dankte den erschienenen Blutspender-Jubilaren auch in seiner Funktion als BRK-Kreisvorsitzender herzlich für ihre jahrzehntelange Bereitschaft zum Blutspenden. Sie erwiesen dadurch vielen kranken oder verunfallten Mitmenschen im Sinne gelebter Nächstenliebe einen großen Dienst.

5441 Blutspenden im Landkreis

Der Landkreis Lichtenfels sei schon seit vielen Jahren eine Blutspender-Hochburg in Bayern, auch wenn die Tendenz etwas rückläufig sei. So hätten allein in Lichtenfels bei sechs Terminen in der Stadthalle und zwei Terminen in der Berufsschule 1878 Männer und Frauen jeweils einen halben Liter Blut gespendet. Darunter hätten sich 108 Erstspender befunden, die für einen kontinuierlichen Fortbestand des Blutspendewesens wichtig seien. Auf Landkreisebene habe es bei 42 Terminen 5441 Blutspenden gegeben.

Auch Bürgermeister Andreas Hügerich zollte den Blutspendern Respekt und Anerkennung für ihre Bereitschaft, regelmäßig seit vielen Jahren einen Teil ihres kostbaren Lebenssaftes aus Solidarität für ihre Mitmenschen zur Verfügung zu stellen. Die Spitzenstellung beim Blutspenden sei sicherlich auch dem BRK-Kreisverband mit seinen vielen, überwiegend ehrenamtlichen Helfern zu verdanken.

Zwei 150-malige Spender

Der Bürgermeister, der Landrat und die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rosemarie Göhring nahmen die Ehrungen vor. Alle Geehrten erhielten ein Ehrenzeichen, eine Urkunde und ein Geschenk. Unter den Geehrten befanden sich zwei Spender, die bereits 150-mal Blut spendeten. Damit stellten sie jeweils insgesamt 75 Liter Blut für hilfsbedürftige Menschen zur Verfügung.

Josef Breunlein absolvierte die ersten Blutspenden während seiner Bundeswehrzeit (die hier nicht berücksichtigt sind). Im Anschluss ging er am damaligen Wohnort Michelau, dem Geburtsort seiner Frau, zusammen mit ihr und nach dem Umzug nach Wallenstadt in Lichtenfels regelmäßig zum Blutspenden. Bestärkt in der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des Blutspendens wurde er durch die Tatsache, dass seine Schwiegermutter krankheitsbedingt öfters Bluttransfusionen benötigte. Eine weitere Motivation ist, dass beide die relativ seltene Blutgruppe B+ haben und dazu beitragen wollen, dass genügend Blut vorhanden ist, wenn erkrankte oder verunfallte Personen Blut benötigen.

Norbert Schicke, der zweite 150-malige Spender, wurde von der stark sozial eingestellten Renate Heinkelmann-Hurley, die wie er zunächst am Landratsamt Coburg und dann am Landratsamt Lichtenfels arbeitete, zum Blutspenden animiert. thi

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