Herzogenaurach

Nachfolger der Brücke von 1544

Die Steinerne Brücke ist dreimal gebaut worden, zuletzt 1948 und 1994. Heute ist sie hinter dem Uferbewuchs kaum mehr zu erkennen. Vor 70 Jahren feierte die Bevölkerung zahlreich den Wiederaufbau.
Artikel drucken Artikel einbetten
So sah die Steinerne Brücke von 1948 bis 1994 aus  Foto: Archiv
So sah die Steinerne Brücke von 1948 bis 1994 aus Foto: Archiv
+3 Bilder

Bernhard Panzer Zugewuchert von viel Grün, spitzt der Bogen der Steinernen Brücke hinter dem gelben und roten Herbstlaub hervor. Dem Betrachter bietet sich so eine Idylle, die früher allerdings nicht so war: Damals gab es statt Uferbewuchs eher eine kahle Nacktheit. Zumindest, wenn gebaut wurde: Denn die Steinerne Brücke ist insgesamt schon dreimal neu errichtet worden.

Das zweite Mal geschah das im Herbst 1948, also vor 70 Jahren, nachdem der Vorgängerbau im Krieg gesprengt worden war. Der Uferbewuchs war damals noch spärlich vorhanden. Und das dritte Mal im Oktober 1994, als es erneut einen Neubau gab, der rund ein Jahr Bauzeit in Anspruch genommen hatte. Es war damals eine lange Zeit, bis das Vorhaben umgesetzt wurde. Denn schon 1983, also vor 35 Jahren, waren erste Mängel aufgetaucht. Ein ganzes Jahrzehnt verging, bis dann der Bau begonnen wurde.

Die Anfänge

Nach Forschungen von Luitpold Maier war die erste Steinerne Brücke 1544 erbaut worden. Zuvor hatten Holzbrücken die beiden Ufer der Aurach verbunden. Und seit dem elften Jahrhundert hatte es dort eine Furt gegeben.

Große Feier nach dem Krieg

Zweimal wurde richtig gefeiert: 1948 und 1994. Drei Jahre nach dem Krieg gab es ein wahres Volksfest deshalb. Die gesamte Bevölkerung schien bei der Brückenweihe dabei gewesen zu sein. Die Bürger waren außerdem aufgefordert, die Häuser mit Fahnen und frischem Grün zu schmücken.

1994 nahmen Bürgermeister Hans Lang, Landrat Franz Krug sowie die beiden Pfarrer Hans Sterzl und Hans Pröger an der Einweihungsfeier teil.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren