Ebersdorf
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Nachbar Lichtenfels beschäftigt Ebersdorfer Gemeinderat

Der Gemeinderat hat Bedenken, was den Bebauungsplan "Photovoltaikanlage Lichtenfels Nord" betrifft. Die Ratsmitglieder waren sich bei der Sitzung am Dienstag einig, sich gegen eine entsprechende Änder...
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Der Gemeinderat hat Bedenken, was den Bebauungsplan "Photovoltaikanlage Lichtenfels Nord" betrifft. Die Ratsmitglieder waren sich bei der Sitzung am Dienstag einig, sich gegen eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes auszusprechen. Das Gebiet der Stadt Lichtenfels, in dem die Photovoltaikanlage geplant ist, befindet sich unmittelbar südlich der Gemarkung Ebersdorf und südlich der Bahnlinie Coburg-Lichtenfels im Gemeindegebiet Buch am Forst und umfasst eine Fläche von rund zehn Hektar.

Auf Ebersdorfer Wegen

Als Argument für den Einwand der Gemeinde wurde vorgebracht, dass man davon ausgehen muss, dass dafür sowohl private als auch öffentliche Wege im Gemeindegebiet Ebersdorf in Anspruch genommen werden. Allerdings - und das wurde bedauert - sind aus den vorgelegten Bauleitplanunterlagen keine genauen Angaben ersichtlich. Sollten Wege im Gemeindegebiet Ebersdorf benutzt werden müssen, bedarf es einer Sondernutzungserlaubnis, hielt das Gremium fest.

Ansonsten hatten die Ebersdorfer Gemeinderäte keine Einwände zu weiteren Vorhaben der Stadt Lichtenfels. Dabei handelt es sich um eine "Photovoltaikanlage am Weiler Bohnberg", eine "Änderung des Bebauungsplanes und Flächennutzungsplanes Gustav-Heinemann/Scheffel-Straße" und die Pläne für den Bereich "Akazienweg". Kommentar des Bürgermeisters Bernd Reisenweber (BG) zu diesen vielen Vorhaben des Nachbarn: "In Lichtenfels tut sich was."

Die Gemeinde sucht "ideelle" Unterstützer für das Crowdfundingprojekt der Grund- und Mittelschule Ebersdorf unter dem Motto "Mehr Bewegung in der Pause", das von Lehrern, Schülern und dem Elternbeirat initiiert wird. Zunächst sollen in der Finanzierungsphase 5000 Euro gesammelt werden und die VR-Bank gibt noch 25 Prozent dazu. Nähere Informationen gibt es auf vrbank-coburg.viele-schaffen-mehr.de.

Die Ratsmitglieder sahen sich die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan und Flächennutzungsplan für den Bereich "Lange Maase" in Großgarnstadt an. Danach wurden die Entwürfe gebilligt und eine erneute öffentliche Auslegung beschlossen.

Sehr eingehend berichtete die Sozialpädagogin Danica Faber als gemeindliche Jugendpflegerin über ihre Arbeit in den letzten zehn Jahren. Sie ging unter anderem ein auf die Jugendarbeit, den Leseclub und die Integrationsarbeit und verwies auf den Traumritterspielplatz, die Aktion "Müll weg" und die Mitfahrbänke. Faber ist auch für den Seniorenbereich zuständig. Er fülle einen großen Teil ihrer Arbeit aus, sagte sie, genauer in den Bereichen Häusliche Hilfen, nachstationäre Hausbesuche, Bus-Service und Ebersdorfer Helfende Hände. Zweiter Bürgermeister Joachim Hassel (SPD) äußerte den Wunsch nach noch mehr Ehrenamtlichkeit. Bürgermeister Bernd Reisenweber stellte fest: "Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, insbesondere in der Seniorenarbeit. Bitte weiter so." dav

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