Herzogenaurach

Nach schweißtreibender Arbeit haben sich die Helfer eine deftige Belohnung verdient

Vor 25 Jahren wurde auf Anregung von Rolf Wahl, vulgo "Türkencapo", das erste Mal wieder auf der Herzogenauracher Kerwa ein Baum aufgestellt. Zur Würdigung ...
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Bei der Dankesrede denken Fabian Reimer, Alex Lumbe und Peter Arold mit den übrigen Helfern an den "Türkencapo". Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass er anregte, wieder einen Baum zur Kerwa im Weihersbach aufzustellen. Foto: Manfred Welker
Bei der Dankesrede denken Fabian Reimer, Alex Lumbe und Peter Arold mit den übrigen Helfern an den "Türkencapo". Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass er anregte, wieder einen Baum zur Kerwa im Weihersbach aufzustellen. Foto: Manfred Welker
Vor 25 Jahren wurde auf Anregung von Rolf Wahl, vulgo "Türkencapo", das erste Mal wieder auf der Herzogenauracher Kerwa ein Baum aufgestellt. Zur Würdigung dieses "epochalen Ereignisses" trafen sich die Herzogenauracher Kerwasburschen und -madli auf der Ranch von Rüdiger Oehl zum Helferessen.
Geladen waren neben den Kerwasburschen und -madli mit Partnern und Kindern auch die zahlreichen Unterstützer, ohne deren Hilfe der reibungslose Ablauf der Aktivitäten bei der Kerwa kaum möglich wäre. "Der Türkencapo schaut uns von oben zu!", war sich Alex Lumbe sicher.
In den ersten Jahren der Sommerkirchweih war es selbstverständlich gewesen, dass ein Baum im Weihersbach aufgestellt wurde und Besuchern von nah und fern davon kündete, dass zehn Tage lang eine Kerwa gefeiert wurde.


Neustart

Allerdings war diese Tradition nach einigen Jahren wieder "eingeschlafen". Dagegen etwas unternommen hatte Initiator Rolf Wahl, der dafür sorgte, dass im Birkenbühl, im Korporationswald eine Fichte geschlagen und mit einem Pferdegespann über die Ringstraße und die Rathgeberstraße in die Hauptstraße gefahren wurde.
Ein Halt vor der Brauerei Heller diente der nötigen Versorgung mit Freibier. Begleitet von den Ehemaligen der Stadtjugendkapelle wurden auch Kerwasliedli gesungen, bevor sich der Tross über die Steinerne Brücke in Richtung Weihers-bach bewegte. Dort wurde der Baum bei einer schweißtreibenden Aktion aufgestellt. Der Baum wurde danach natürlich ausgiebig begossen.
Seitdem stellen die Aktiven alljährlich einen Baum auf, wie es sich bei einer richtigen fränkischen Kerwa schließlich auch gehört. Die Anwesenden fachsimpelten bei ihrem Treffen natürlich über das Erlebte in diesen Jahren, und so manche Anekdote wurde zum Besten gegeben. Peter Arold sammelte schon wieder Spenden ein, schließlich soll auch im kommenden Jahr erneut ein Baum die Herzogenauracher Kerwa zieren.


Professionelle Versorgung

Für die Versorgung beim Helferessen war Metzger Udo Düll zuständig, der zeitig ein Spanferkel auf den Spieß gesteckt hatte, damit es zum Essen gar war. Außerdem hatten viele Beteiligte für leckere Salatvariationen als Beilagen gesorgt. Gekühlte Getränke waren ebenfalls vorhanden.
Somit stand einem gemütlichen Abend mit Lagerfeuer nichts im Wege.
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