Kronach
Sanierung

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit

Große Freude beim Obst- und Gartenbauverein Kronach. Nach längeren Renovierungsarbeiten und großem Eigenengagement der Mitglieder stand nun der Einzug ins V...
Artikel drucken Artikel einbetten
Große Freude beim Obst- und Gartenbauverein Kronach. Nach längeren Renovierungsarbeiten und großem Eigenengagement der Mitglieder stand nun der Einzug ins Vereinszimmer in Kronach an. Dieses wurde am Samstag durch Patoralreferentin Brigitta Staufer und Pfarrer Andreas Heindl gesegnet und anschließend mit Glückwünschen durch Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) seiner Bestimmung übergeben.
Der Vereinsvorsitzende, Karl Degelmann, freute sich, zahlreiche Gäste zur Einweihung begrüßen zu dürfen. Er blickte dabei auf eine große Eigenleistung der Mitglieder zurück. Naben ihm hätten vor allem der Ehrenvorsitzende Jürgen Neumann, Werner Lang und Manfred Walter Hand angelegt und den Putz in schweißtreibender Arbeit an den Wänden abgeschlagen.
Dabei wurde auch ein maroder Fußboden festgestellt - also mussten auch die Bodendielen entfernt und erneuert werden. Zwei Mulden Bauschutt wurden dabei abtransportiert.


Hunderte Arbeitsstunden

Nun benötigte man doch Baufirmen, dennoch mussten Werner Lang (Fußbodendielen) und Manfred Walter (Türen abschleifen und lackieren) nochmals mit Eigenleistungen ran. Dabei stand Ludwig Reier mit Rat und Tat zur Seite.
Gekauft und montiert wurden auch Regale für den Osterbrunnen. Die Brauerei Kaiserhof lieferte Tische und Stühle von der Kreuzbergklause, die ebenfalls wieder in Eigenleistung gesäubert und renoviert werden mussten. Weitere Einrichtungsgegenstände wurden von Mitgliedern gespendet und eingebaut. Jetzt wird noch nach einem Aktenschrank gesucht. Hunderte von Arbeitsstunden wurden aufgewendet, um das Vereinszimmer bezugsfertig zu renovieren - und doch kam bei der ersten Vorstandssitzung plötzlich Enttäuschung auf: Der Putz löst sich an der Westwand ab.
Zwischenzeitlich wurde festgestellt, dass Regenwasser eindringt und Feuchtigkeitsschäden verursacht. Der Grund: Die Dachrinne ist durchgerostet und das Fallrohr verstopft. "Es wartet also wieder viel Arbeit, aber hoffentlich wenig Ärger", sagte Degelmann beim Schildern seiner Sorgen gegenüber dem Bürgermeister.
Zur Einweihung wurde auch eine kleine Bildergalerie gezeigt, auf der man sich einen Eindruck vom vorherigen Zustand des Raumes machen konnte. Zur Ausschmückung des trauten Heims wurde Blumenschmuck an den Fenstern von Heinrich Pfaff gespendet.
Beiergrößlein gratulierte zum Einzug und dankte für die enorme Eigenleistung der Mitglieder. Aber auch sonst bringe sich der Obst- und Gartenbauverein vielfältig in ehrenamtlichem Engagement zur Verschönerung der Stadt ein, auch dafür gebühre ihm der Dank der Stadt, betonte Beiergrößlein.
Fritz Pohl, Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, schloss sich den Glückwünschen an. eh
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren