Bamberg
Gesundheit

Nach dem Urlaub ist vor der Blutspende

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Menschen wieder der Ernst des Lebens, welcher die Patienten in den Krankenhäusern nie verlassen hat. Dank einer außergewöhnlichen Spendebereitschaft gel...
Artikel drucken Artikel einbetten

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Menschen wieder der Ernst des Lebens, welcher die Patienten in den Krankenhäusern nie verlassen hat. Dank einer außergewöhnlichen Spendebereitschaft gelang es bisher, trotz Hitzewelle und Urlaubszeit die Versorgung aufrechtzuerhalten. Nun gilt es mit dem Ende der Sommerferien die nächste Hürde zu nehmen.

Reisende Lebensretter müssen nach Auslandsaufenthalten in bestimmten Risikogebieten zum Schutz der meist schwerkranken Empfänger vor Infektionskrankheiten eine gewisse Zeit von der Blutspende zurückgestellt werden. "Temporäre Rückstellungen nach der Ferienzeit machen sich natürlich entsprechend bemerkbar, weshalb es umso wichtiger ist, dieser Lücke direkt entgegenzuwirken", sagt Georg Götz, Geschäftsführer Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD).

Wichtig: der Reise-Check

Der BSD passt seine enorm aufwendigen Testverfahren aktuellen Entwicklungen folgend an. Urlauber, die sich in einem der weit verbreiteten Endemiegebiete für das West-Nil-Virus aufgehalten haben, müssen beispielsweise seit kurzem nicht mehr von der Blutspende zurückgestellt werden. Es empfiehlt sich daher dringend, im Vorfeld der Blutspende den Reise-Check für Vollblutspender auf der Homepage des BSD in Anspruch zu nehmen. Basierend auf Angabe von Reiseziel und Reisezeitraum werden das nächstmögliche Spendedatum ermittelt und Informationen zu möglichen Rückstellungsgründen angezeigt.

Alle Termine, aktuelle Informationen sowie eventuelle Änderungen sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800/1194911 zwischen 8 und 17 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet aktuell abrufbar. red

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren