Kemmern
kemmern.inFranken.de  Auf der Kemmerner Kirchweih wird altes Brauchtum gepflegt.

Nach dem Bockreiten wird's gemütlich

Nach einem Kerwafreitag mit viel Musik in Kemmerns Gaststätten wurde der Samstag mit dem Kinderflohmarkt im Rathaushof begonnen. Ein reges Handeln, das Feilschen der Kinder, die frischen Waffeln der B...
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Der 25 Meter hohe Kirchweihbaum wurde mit vereinten Kräften der vielen Helfer auf dem Kirchplatz in die Senkrechte gehievt.
Der 25 Meter hohe Kirchweihbaum wurde mit vereinten Kräften der vielen Helfer auf dem Kirchplatz in die Senkrechte gehievt.
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Nach einem Kerwafreitag mit viel Musik in Kemmerns Gaststätten wurde der Samstag mit dem Kinderflohmarkt im Rathaushof begonnen. Ein reges Handeln, das Feilschen der Kinder, die frischen Waffeln der Bücherei und die zahlreichen Besucher machten den bereits zur Tradition gewordenen Basar zu einem besonderen Erlebnis.

Am Ortseingang traf sich am Nachmittag der Obst- und Gartenbauverein, der bereits am Vortag den Kirchweihbaum geschlagen und geschmückt hatte, mit dem Gemeinderat und dem Musikverein Kemmern. Eine Kindergruppe des Vereins trug Vereinsschürzen und hielt die Tafeln der Vereine und Handwerkszünfte hoch. Ebenso gehörten die Trachtengruppe, die Kemmerer Burschenschaft und natürlich die "Kemmerner Gaßbockreiter" zu dem bunten Festzug. Der 25 Meter lange Kirchweihbaum wurde mit Marschklängen durch die von zahlreichen Zuschauern gesäumte Straße zum Kirchplatz gefahren, wo er dann mit Muskelkraft der vielen Helfer aufgestellt wurde.

Bürgermeister Rüdiger Gerst eröffnete zusammen mit dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Uwe Altenbach, und dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins, Volker Pfla um, die Kirchweih. Für die nötige Stimmung sorgte der Musikverein Kemmern und für das leibliche Wohl der Kirchweihbesucher war der Obst- und Gartenbauverein zuständig.

Auf dem Festplatz kamen die Kinder bei Autoscooter, Kinderkarussell und verschiedenen Verkaufsbuden vom Vergnügungspark Schramm auf ihre Kosten.

Monsignore Edgar Hagel zelebrierte zusammen mit Stephen Pillai aus Indien und Pastoralreferent Manfred Herl den Kerwa-Festgottesdienst am Sonntag, zu dem auch die Vertreter der politischen und kirchlichen Gremien, die Vereine mit ihren Fahnen, die Trachtengruppe sowie die Gremien des Pfarreienverbunds aus den Nachbargemeinden gekommen waren.

Am Nachmittag beherrschte der Fußball das Programm mit dem Spiel der Ersten Mannschaft gegen Rentweinsdorf. Mit viel Musik und Kirchweihspezialitäten wurden die Gäste aus nah und fern in den Gaststätten verwöhnt.

Am Montag fand nachmittags das traditionelle Geißbockreiten von der Grundschule durch die Breitengüßbacher Straße und die Hauptstraße bis zum Sportplatz statt. Viele geschmückte Wagen, Fußgruppen und natürlich der Geißbock mit seinem Team gestalteten den Festzug.

Die Tombola bildete den Übergang zum gemütlichen Beisammensein, zu dem die Gaststätten wieder mit Musik die Gäste verwöhnten. Ein Höhepunkt war am Dienstag das Brillantfeuerwerk auf dem Festplatz.

Den Abschluss der Kirchweih bildet ein Fußballspiel der Kemmerner Alten Herren gegen eine Polizeiauswahl mit dem Ausklang im Sportheim. red



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