Schneckenlohe

Nach 20 Minuten alles im Griff

Die Wehren aus Schneckenlohe, Mödlitz und Beikheim wurden zu einer Einsatzübung auf einem landwirtschaftlichen Anwesen alarmiert. Auch eine verletzte Person musste dabei gesucht werden.
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Rettungskräfte der Feuerwehr tragen die Verletzte aus dem Gefahrenbereich, während die Löscharbeiten in vollem Gange sind. Foto: Feuerwehr
Rettungskräfte der Feuerwehr tragen die Verletzte aus dem Gefahrenbereich, während die Löscharbeiten in vollem Gange sind. Foto: Feuerwehr

Zu einer Einsatzübung wurden die Feuerwehren der Gemeinde Schneckenlohe gerufen. Nach 20 Minuten konnte stellvertretender Kommandant Philipp Graf feststellen, dass das angenommene Feuer unter Kontrolle war und eine verletzte Person dem BRK übergeben werden konnte.

Kurz vor 18.30 Uhr alarmierten die Sirenen in Schneckenlohe, Mödlitz und Beikheim die Feuerwehren zu einem angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Coburger Straße.

Die Feuerwehr Mödlitz konnte als erste Wehr vor Ort den Löschangriff über einen Unterflurhydranten beginnen. Parallel begannen die Feuerwehrler aus Schneckenlohe den Löschangriff über ihr Löschgruppenfahrzeug, während die Wehr aus Beikheim im rückwärtigen Bereich eine Wasserversorgung herstellte. Aus insgesamt sieben Strahlrohren und 460 Metern ausgelegtem Schlauchmaterial konnte der Brand erfolgreich bekämpft und schließlich gelöscht werden.

Während die Löschtrupps den angenommenen Scheunenbrand bekämpften, machten sich Rettungstrupps auf die Suche nach einer vermissten Person. Diese konnte im angrenzenden Bereich der Scheune gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Unter den wachsamen Augen von Kreisbrandmeister Weber, der als Übungsbeobachter fungierte, konnte die verletzte Frau dem Rettungsdienst übergeben werden. Bürgermeister Knut Morgenroth und Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck dankten den Wehren für ihre Übungsbereitschaft und den Einsatz mit insgesamt rund 30 Feuerwehraktiven und dem Rettungsdienst mit sieben Helfern. Nur durch das gemeinsame Üben, so Bürgermeister Morgenroth, werden die Wehren in ihren Handgriffen immer sicherer und können so qualifiziert der Bevölkerung helfen. red

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