Weisbrunn
Unglück

Mutter bei einem Kutschenunfall in Weisbrunn schwer, ihre Töchter leicht verletzt

Schwer verletzt wurde eine 39-Jährige bei einem Kutschenunfall in dem Eltmanner Stadtteil Weisbrunn. Die Frau musste mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden, ihre beiden Töchter wur...
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Mit diesem kleinen Einspänner verunglückte die Mutter mit ihren zwei Töchtern. Foto: Michael Will
Mit diesem kleinen Einspänner verunglückte die Mutter mit ihren zwei Töchtern. Foto: Michael Will
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Schwer verletzt wurde eine 39-Jährige bei einem Kutschenunfall in dem Eltmanner Stadtteil Weisbrunn. Die Frau musste mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden, ihre beiden Töchter wurden leicht verletzt.

Der nicht alltäglichen Unfall passierte am Mittwochnachmittag im Eltmanner Stadtteil Weisbrunn. Gegen 14.30 Uhr saß eine Frau mit ihren Töchtern auf der Sitzbank eines Einachsanhänger, den ein Pony zog. Verkehrsbedingt musste die Kutschenfahrerin auf dem abschüssigen Weg kurz vor der Kreuzung zum Eschenbacher Weg stoppen. Als das Auto vorbei war, ging das Pony beim Anfahren nach ersten Erkenntnissen offenbar durch. Es rannte nach links von der Straße und riss hinter sich die kleine Einachs-Kutsche mit sich.

Das Gespann überquerte einen Gehweg, fuhr eine kleine Böschung hinauf und prallte rund vier Meter neben der Straße gegen mehrere Bäume. Das Pferd hatte sich zunächst im Geschirr verfangen, konnte kurz darauf aber befreit werden.

Anwohner leisteten sofort Erste Hilfe und setzten den Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt hatte drei BRK-Rettungswagen aus Haßfurt und Bamberg, einen Notarzt aus Bamberg sowie den BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst geschickt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen der Mutter forderte der Einsatzleiter einen Rettungshubschrauber zum schonenden und schnellen Transport in den Schockraum einer Schwerpunktklinik an, wie der Pressesprecher des Roten Kreuzes Haßberge, Michael Will berichtete. "Christoph 20" des ADAC landete rund 20 Minuten danach auf einer Wiese mitten im Dorf, direkt neben der Einsatzstelle. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt, wurde die Frau mit schweren Kopfverletzungen durch den Rettungshubschrauber Christoph 20 in die Uniklinik Erlangen gebracht", berichtete Ingo Stöhlein, der Einsatzleiter Rettungsdienst. Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die sieben- und elfjährigen Mädchen wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in die Kinderklinik Bamberg gefahren. Weshalb genau es zu dem Unglück gekommen ist, war zunächst nicht klar. Beamte der Polizeiinspektion Haßfurt haben Ermittlungen aufgenommen und vor Ort Spuren gesichert. Nach ersten Angaben der Polizei ist nicht von einem Fremdverschulden oder der Beteiligung Dritter auszugehen. Das Pony wurde augenscheinlich ebenfalls leicht verletzt.

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