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Mutig sein für den Glauben

Am ersten Oktoberwochenende befassten sich die rund 70 Zeugen Jehovas aus dem Landkreis Kronach bei ihrem Herbstkongress im sächsischen Glauchau mit der Frage, wie man trotz zahlreicher Herausforderun...
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Am ersten Oktoberwochenende befassten sich die rund 70 Zeugen Jehovas aus dem Landkreis Kronach bei ihrem Herbstkongress im sächsischen Glauchau mit der Frage, wie man trotz zahlreicher Herausforderungen mutig für seinen Glauben eintreten kann. Die Redner der von knapp 1500 Personen besuchten Tagung analysierten anhand einiger Beispiele von Personen, über die die Bibel berichtet, worauf sich ihr Mut stützte bzw. was ihren Mut stärkte.

Heinrich Müller, reisender Prediger der Zeugen Jehovas und Vorsitzender des Kongresses, beschrieb in seinem Eröffnungsvortrag anhand des Bibelverses aus Psalm 138:3, dass echter Mut von Gott komme. Er betonte, dass Gläubige keine Übermenschen seien, sondern sich auf Gott stützten und sich an Jesus Christus und an dessen Mut ein Beispiel nähmen.

An der Gestaltung des Kongressprogramms waren auch wieder einige Zeugen Jehovas aus der Kronacher Ortsgemeinde beteiligt. Olaf Uhlenbusch analysierte in seinem Kurzreferat den Bibelbericht über Moses. Dieser hatte erhebliche Bedenken, dem ägyptischen Pharao gegenüberzutreten, weil er glaubte, nicht gut reden zu können. Uhlenbusch zeigte anhand der Bibel, was Moses half, diese Bedenken zu überwinden und mutig zu handeln. In einem Interview schilderte dann Sabine Schubert, dass sie anfangs auch meinte, das christliche Missionswerk nicht durchführen zu können. Sie berichtete dann, wie sie ihre Einstellung dazu ändern konnte und welche Freude ihr jetzt das Missionswerk macht.

Matthias Kurfels, Pressesprecher der Kronacher Zeugen, resümiert: "Der Kongress machte anhand der Bibel deutlich, warum der Mut für einen Christen so wichtig ist. Durch die Missionstätigkeit und unsere direkt auf die Bibel gestützten Glaubensansichten erfahren wir als Zeugen Jehovas immer wieder Gegenwind und werden sogar in einigen Ländern der Erde religiös verfolgt. Sich dennoch nicht vom Glauben abbringen zu lassen, erfordert Mut." red

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