Kulmbach
jahreskonzert

Musikverein Weiher zeigte sich von seiner besten Seite

Mit seinem Jahreskonzert zeigte sich der Musikverein Weiher am Sonntagabend von seiner besten Seite und präsentierte den Besuchern im Saal der Kommunbräu ein gleichermaßen unterhaltsames wie abwechslu...
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Sie bringen zusammen 186 Jahre Musikerleben zusammen: (von links) Oskar Walder, Maximilian Väth und Günther Brückner. Fotos: Werner Reißaus
Sie bringen zusammen 186 Jahre Musikerleben zusammen: (von links) Oskar Walder, Maximilian Väth und Günther Brückner. Fotos: Werner Reißaus
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Mit seinem Jahreskonzert zeigte sich der Musikverein Weiher am Sonntagabend von seiner besten Seite und präsentierte den Besuchern im Saal der Kommunbräu ein gleichermaßen unterhaltsames wie abwechslungsreiches Programm. Durch das Programm führte Vorsitzender Wolfgang Neubrand. Es setzte sich aus bekannten Märschen, Filmmelodien, Walzern und Polkas sowie irischer Musik zusammen. Dirigent Valerij Efremov verstand es in gewohnt ruhiger Art, seine Musikerinnen und Musiker durch die einzelnen Musikstücke zu führen.

Eröffnet wurde der Abend mit dem "Deutschmeister Regimentsmarsch". Unter der großen Anzahl von Märschen, die im Laufe der Geschichte dem 1696 in Donauwörth gegründeten Infanterieregiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 gewidmet wurden, ist der "Deutschmeister Regimentsmarsch" des Österreichers Wilhelm August Jurek (1870-1934) wohl der populärste.

Danach waren die Nachwuchsmusiker der Bläserklasse an der Reihe. Vorsitzender Wolfgang Neubrand freute sich, mit Luise Höhn, Leonie Koch, Charlotte Eckert, Manuel Küfner und Jan Altmann gleich fünf junge Musikerinnen und Musiker begrüßen zu können, die seit Januar diesen Jahres in Zusammenarbeit mit der Max-Hundt-Schule mit dem Instrumentalunterricht begonnen haben. Erfreulich für den Musikverein Weiher: Seit letzter Woche haben weitere acht Kinder mit der Instrumentalausbildung begonnen. Die Bläserklasse demonstrierte ihren bereits beachtlichen Leistungsstand mit kurzen Musikstücken, wie dem englischen Volkslied "London Bridge", einer Melodie von Wolfang Amadeus Mozart, und dem amerikanischen Bürgerkriegslied "Aura Lee" aus dem Jahr 1861, auch bekannt als Elvis Presleys "Love me Tender".

Flott ging es dann im Programm mit der böhmischen Polka "Trara, es brennt ..." von Rudolf Lamp (Komponist) und Walter Tuschla (Arrangeur) weiter. Die "Gablanzer Perlen" des tschechischen Komponisten und Kapellmeisters Antonin Borovicka erinnerten an die Schmuckherstellung in Tschechien, danach folgte die bekannte Polka "Dompfaff", die der deutsche Musiker und Arrangeur Ernst Mosch komponierte.

Klänge aus Böhmen

Mit der Polka für Tuba-Solo "Der fidele Bassist" von Hans Rückauer zeigte Vorsitzender Wolfgang Neubrand sein Können als Solist. Ein " Böhmischer Traum" und ein "Gruß aus Böhmen" führten in die Pause.

Flott und beschwingt ging es mit der Titelmelodie aus der Komödie "Der rosarote Panther" von Henry Mancini in den zweiten Teil. Beim "Posaunen Express" von Walter Tuschla überzeugten die Solisten mit Georg Götz, Sophia Neubrand, Ralf Müller und Wolfgang Neubrand. Erinnerungen rief das Stück "Amigos para siempre" von Andrew Lloyd Webber an die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona wach. Julian Neubrand imponierte mit seinem Euphonium-Solo beim irischen Volkslied "Carrickfergus", und dann wagten sich die Weiherer Musikantinnen und Musikanten auch an Melodien aus dem Disney-Film "Der König der Löwen" und an Welthits wie "Angels" von Robbie Williams und "Nine to five" von Dolly Parton. Bei "Harlem Nocturne" des amerikanischen Filmkomponisten Earle Harry Hagen glänzte Maximilian Väth als Solist am Saxophon.

Mit zwei Zugaben verabschiedete sich der Musikverein Weiher von seinen Besuchern. Unter ihnen waren auch Anneliese Kastner, die stellvertretende Vorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, und der Leiter der Städtischen Musikschule, Harald Streit. Fabian Ramming vom Musikverein Kupferberg, der am Schlagzeug als Aushilfe in die Bresche gesprungen war, dankte Vorsitzender Neubrand besonders.

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