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Höchstadt a. d. Aisch
höchstadt.inFranken.de  Der Spielmannszug der FFW hatte zu einem Weihnachtskonzert eingeladen.

Musikalischer Baumschmuck

Es ist die Hoch-Zeit der Weihnachtsfeiern und Weihnachtskonzerte. Wohin gehen? Manchem fällt die Auswahl schwer. Wer sich aber für das Weihnachtskonzert des Spielmannszuges der FFW Höchstadt entschied...
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Die Flötengruppe des Spielmannszugs der Höchstadter Feuerwehr  Foto: Johanna Blum
Die Flötengruppe des Spielmannszugs der Höchstadter Feuerwehr Foto: Johanna Blum

Es ist die Hoch-Zeit der Weihnachtsfeiern und Weihnachtskonzerte. Wohin gehen? Manchem fällt die Auswahl schwer. Wer sich aber für das Weihnachtskonzert des Spielmannszuges der FFW Höchstadt entschieden hatte, wurde nicht enttäuscht!

Bei dem kurzweiligen, aber auch stimmungsvollen Konzert des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Höchstadt in der Christuskirche kamen die Musikliebhaber voll auf ihre Kosten. Unter der Leitung von Evelyn Berier begeisterten die Musiker mit ihrem "musikalischen Baumschmuck" und stimmten auf Weihnachten ein.

Ein festlicher Ruf der Fanfaren eröffnete den musikalischen Reigen um den Baum. Hausherr Pfarrer Fritz Schäfer begrüßte mit den Worten zum Sonntag: "Bereitet dem Herrn die Wege, denn er kommt gewaltig! Der Spielmannszug bringt das heute zum Klang."

Die musikalische Leiterin Evelyn Berier und Thomas Bolzmann vom Leitungsteam führten durch das Programm. Die Zuhörer erfuhren die Geschichte des Weihnachtsbaumes und die Musikanten verstanden es, das Leben des Baumes mit Tönen zu erzählen. Am Ende zierten Noten, Notenschlüssel, Äpfel, Girlanden, Lichter- und Blumenketten, Friedenszeichen, ein Zapfen aus den USA, ein Hamburger und mehr den Weihnachtsbaum. Bei der Waldpolka konnte man das Klopfen des Spechtes und das Rennen der Hirsche vernehmen. Die Flötengruppe spielte "Jingle bells" und die drei Jüngsten hatten mit "Imagine" von John Lennon ihren ersten großen Auftritt.

Drei Sätze aus der Lancelot-Suite entführten mit Fanfaren und Pauken in die höfische Zeit. Weiter ging es zurück in die Römerzeit. Bei den Römern sollten zum Beispiel Tannenzweige vor bösen Geistern schützen. Die Römerfanfare erklang kraftvoll mit Pauken und Landsknechtstrommel. Wieder in der Jetztzeit erklang "Arrival" von ABBA. Und zum Schluss kam noch "Santa Claus is coming". Das Publikum hatte sich eine Zugabe erklatscht und es erklang die Filmmelodie von "Na so was". Neben Flöten und Querflöten bliesen dabei die Fanfaren. Aber auch die Landsknechtstrommel, kleines Schlagwerk, Pauken, Trommel, Xylophon und Marimbaphon kamen zum Klingen. Das Sousaphon, eine große Form der Tuba, war ebenfalls im Einsatz. Johanna Blum