Höchstadt a. d. Aisch

Musikalische Weihnachten

Mit viel Musik und darüber hinaus sogar im Wald feiern die evangelischen Christen Höchstadts die Geburt Christi.
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Der Kinderchor unter der Leitung von Susanna Schwarz unterhielt die Besucher mit einer Hirtengeschichte.
Der Kinderchor unter der Leitung von Susanna Schwarz unterhielt die Besucher mit einer Hirtengeschichte.
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Gleich vierfach haben die evangelischen Christen die Geburt Christi gefeiert: Am Nachmittag in der herrlich geschmückten Christuskirche mit einem Familiengottesdienst, mit der traditionellen Waldweihnacht in Höchstadt Süd, dem Festgottesdienst am Abend und mit einer Christvesper in der Nacht. Das teilt Norbert Bechstein, Pressebeauftragter der Christuskirche, mit.

Bei den vier Gottesdiensten bot die evangelische Kirchengemeinde ihre musikalischen Schätze dar: Im Familiengottesdienst zeigte der Kinderchor unter der Leitung von Susanna Schwarz eine Hirtengeschichte, beim abendlichen Festgottesdienst trat ein Familienchor auf, der die Weihnachtskantate von Vincent Lübeck aufführte, bei der Waldweihnacht spielte der Posaunenchor und bei der nächtlichen Christvesper präsentierte der Kirchenchor vier weihnachtliche Chorwerke.

Frohe Botschaft

Alle Gottesdienste waren laut Bechstein "außerordentlich gut" besucht. Bis zum Nachmittag hatte es kräftig geregnet, so dass war es fraglich war, ob die traditionelle Waldweihnacht in Süd stattfinden konnte. Am Abend klarte es aber auf.

Mit den Klängen vom Posaunenchor im Ohr und den leuchtenden Kerzen entlang des Weges zur Andachtstelle auf der Waldlichtung mit Altar und Kerzenstern kamen trotz des Wetters ganze Heerscharen von Gläubigen. In den Predigten oder Ansprachen richteten Pfarrer Schäfer und Pfarrer Harder das Augenmerk auf die zeitgerechte Interpretation der frohen Botschaft.

Um 18 Uhr zeigte Pfarrer Schäfer an einer Jacke, die in der Kirche liegen geblieben war, dass es angesichts der anstehenden weltweiten Problemen nicht reicht, sich nur warm anzuziehen, sondern dass das Vertrauen in Gott zu neuem Recht und Gerechtigkeit führen wird.

Bei der Waldweihnacht erklärte Pfarrer Harder anhand eines Bienenstocks, dass Gott auch im Kleinen ganz groß ist.

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