Münnerstadt
Stadtentwicklung

Münnerstadt ist seit 1975 in der Städtebauförderung

Im Jubiläumsjahr "1250 Jahre Münnerstadt" feiert die Stadt auch ein kleines Jubiläum. 2020 ist die Stadt 45 Jahre in der Städtebauförderung. Das soll natürlich auch entsprechend dargestellt werden. De...
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Im Jubiläumsjahr "1250 Jahre Münnerstadt" feiert die Stadt auch ein kleines Jubiläum. 2020 ist die Stadt 45 Jahre in der Städtebauförderung. Das soll natürlich auch entsprechend dargestellt werden. Derzeit ist das Büro des Sanierungsbeauftragten Schlicht Lamprecht Architekten dabei, die Programmfortschreibung für das Förderprogramm "Stadtumbau West" zu erarbeiten. Dieses wird dann dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

"Für die Zehntscheune soll eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden", sagt Stefan Schlicht vom Büro des Sanierungsbeauftragten. Diese beinhaltet unter anderem verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Nach der Einweihung des geplanten Feuerwehrgerätehauses wird das Erdgeschoss frei.

Beabsichtigt ist auch ein städtebaulicher Rahmenplan für ein Entwicklungs- und Neuordnungskonzept für das Areal Riemenschneiderstraße, Schwesterngasse, Kirchgasse und Kirchplatz, also das Umfeld vor der Stadtpfarrkirche. Dabei handelt es sich um Gestaltungsmöglichkeiten in der Zukunft, was beispielsweise in den nächsten zehn Jahren dort passieren könnte.

In die Programmfortschreibung soll auch die neue Fußgängerspange vom Parkplatz "Innere Lache" in die Altstadt. Diese führt vom Parkplatz über einen kleinen Teil des Kindergartengeländes, weiter über die Rollbachgasse, Manggasse, Finstere Gasse zum Marktplatz. Neben der "Kleinen Kulturscheune am Heimatspielhaus" soll ein Rahmenplan für das Bahnhofsareal in die Programmfortschreibung. Dabei handele es sich um eine Vorplanung des gesamten Gebietes, aus der dann einzelne Bausteine für konkrete Planungen entnommen werden können, erläutert Stefan Schlicht. Als Beispiel nennt er das Bahnhofsgebäude selbst. In einem Rahmenplan könne die künftige Nutzung nach einer Sanierung des Einzeldenkmals dargestellt werden. So ist beispielsweise eine gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss vorgesehen. Das könne ein Kiosk, eine Gaststätte oder Ähnliches sein. In den oberen Geschossen wären Vereinsräume oder Wohnungen denkbar.

Beratungsgespräche

Weiter angeboten werden sollen natürlich die Beratungsgespräche für Hauseigentümer innerhalb der Sanierungsgebiete. "Das wird sehr gut angenommen", sagt Stefan Schlicht. Gleiches gelte für das Kommunale Förderprogramm.

Aufgenommen werden könnte auch noch eine Machbarkeitsstudie zum Karlsberg, also das Areal der ehemaligen Landwirtschaftsschule und des heutigen Berufsbildungszentrums. Ein solches Konzept könnte eine künftige Nutzung mit einbeziehen. Mehrfach im Gespräch war ja bereits, dass in die Landwirtschaftsschule die Städtische Musikschule einziehen könnte, die derzeit in der Zehntscheune untergebracht ist. Dann wären in der Zehntscheune wieder Räume frei, was in das dortige künftige Nutzungskonzept einfließen würde.

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