Münchaurach
Konzertreihe

Münchauracher Klosterfrühling wartet mit einer Uraufführung auf

Zum elften Mal findet heuer in der Klosterkirche Peter und Paul der Münchauracher Klosterfrühling statt. Mit anspruchsvollen Programmgestaltungen, die Vergangenheit und Gegenwart stets in Beziehung se...
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Gerald Fink und Gudrun Eigler stellten das Programm vor. Foto: R. Sänger
Gerald Fink und Gudrun Eigler stellten das Programm vor. Foto: R. Sänger

Zum elften Mal findet heuer in der Klosterkirche Peter und Paul der Münchauracher Klosterfrühling statt. Mit anspruchsvollen Programmgestaltungen, die Vergangenheit und Gegenwart stets in Beziehung setzen, hat es sich einen festen Platz im Konzertreigen der Region gesichert. "Ausgangspunkt für die Konzeption ist der aufwendig renovierte Raum der ehemaligen Klosterkirche mit seiner schönen Architektur und seiner Geschichtsträchtigkeit", betonte Gerald Fink, künstlerischer Leiter des Klosterfrühlings, als er zusammen mit der Pfarramtssekretärin Gudrun Eigler das Programm vorstellte.

Ein Höhepunkt soll die Uraufführung des Kompositionsauftrages des Landkreises Erlangen-Höchstadt sein. In diesem Jahr ging der Auftrag an Christian Glowatzki. Das Stück "Lava-Land, Vergehen und Werden", des in Potsdam geborenen und bei Bad Windsheim lebenden Komponisten wird am Sonntag, 26. Mai, um 17 Uhr aufgeführt. Gespielt wird es von "pm2", einem Blockflöten-Duo mit Gisela Anneser und Hildrun Wunsch. Unter dem Titel "Der Zauber: Flöte" wird das Duo auch weitere Stücke spielen.

Die beiden Musikerinnen haben sich auf die Musik ab dem 20. Jahrhundert spezialisiert und interpretieren außergewöhnliche Blockflötenmusik. Mit Originalliteratur und eigenen Bearbeitungen von traditioneller Avantgarde bis Jazz schaffen die beiden Künstlerinnen einen unterhaltsamen Spannungsbogen auf hohem Niveau.

Eine wundervolle Welt

Auftakt der Konzertreihe ist am Sonntag, 19. Mai, um 17 Uhr mit dem Dresdner Männerchor "echo" mit ihrem Programm "Wonderful World". Die vier jungen Sänger werden in Münchaurach eine vielseitige Auswahl geistlicher und weltlicher Werke von Johann Sebastian Bach bis zu Louis Armstrong, ABBA oder den Beatles wie auch Volksweisen präsentieren und versprechen ein einmaliges Hörerlebnis.

Die Konzertreihe wird am Sonntag, 2. Juni, vom Orchester "Ventuno" beendet. "Ventuno" ist ein neues, junges, professionelles Kammerorchester in der Metropolregion Nürnberg. Es erklingen Werke von Antonin Dvorak, Edward Elgar und Wolfgang Amadeus Mozart. Abgerundet wird das Programm durch das feurige Brandenburgische Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach. Besondere Aufmerksamkeit gilt ferner ausgewählten neueren Kompositionen wie der Komposition "Revolution: Nolivetour! Evtlreunion" von Gerald Fink, die das Ensemble im September 2018 uraufgeführt hat. Beim Klosterfrühling spielen die jungen Musiker unter anderem Werke von Gerald Fink sowie das Violoncello-Konzert von Robert Schumann (Solist: Martin Matos Mendoza) in der Fassung für Streichorchester.

Neben dem künstlerischen Genuss freut sich die Gemeinde Jahr für Jahr darauf, neue Besucher in die alten Mauern des ehemaligen Klosters zu führen. Ein Kloster, das damals großen Einfluss hatte weit über die Grenzen des heutigen Landkreises hinaus.

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