Marktrodach
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Müller legt sein letztes Abzeichen ab

Einen sehr hohen Ausbildungsstand und perfektes Können stellte eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehren Marktrodach unter Beweis. Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller legte die...
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Prüflinge und Gäste der Feuerweher Marktrodach mit (von links) KBM Hans Stumpf, Ludwig Klinger, KBM Frank Fischer, Wolfgang Ströhlein, KBI Matthias Schuhbäck, Hans-Joachim Maier, Gruppenführer KBI Hans-Ulrich Müller, Bürgermeister Norbert Gräbner (6. v. rechts) und daneben Kommandant Andre Kestel mit den stellv. Bürgermeistern Foto: Schuhbäck
Prüflinge und Gäste der Feuerweher Marktrodach mit (von links) KBM Hans Stumpf, Ludwig Klinger, KBM Frank Fischer, Wolfgang Ströhlein, KBI Matthias Schuhbäck, Hans-Joachim Maier, Gruppenführer KBI Hans-Ulrich Müller, Bürgermeister Norbert Gräbner (6. v. rechts) und daneben Kommandant Andre Kestel mit den stellv. Bürgermeistern Foto: Schuhbäck

Einen sehr hohen Ausbildungsstand und perfektes Können stellte eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehren Marktrodach unter Beweis. Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller legte die Gruppe die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz" vorbildlich innerhalb der vorgegebenen Zeiten ab.

Vor Beginn der eigentlichen praktischen Übung mussten die Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau Zusatzaufgaben, wie Gerätekunde, das richtige Erkennen von Gefahrgut- und Hinweiszeichen oder Testfragen abarbeiten. Hans-Ulrich Müller musste als Gruppenführer ein Schadensbild bezüglich der Gefahren für Mensch, Tier, Umwelt und Sachwerte analysieren.

Danach galt es, eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten Pkw zu befreien. Zunächst musste das Fahrzeug stabilisiert und unterbaut werden. Parallel bauten die Feuerwehrler eine Verkehrsabsicherung auf, leuchteten die Unfallstelle aus, betreuten den Verletzten und sicherten den Brandschutz durch die Vornahme eines Feuerlöschers beziehungsweise dem Schnellangriff.

Nach dem sicheren Einsatz von Schere und Spreizer war die Prüfung innerhalb von 300 Sekunden geschafft.

Schiedsrichter wird zum Prüfling

Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, der zusammen mit den Kreisbrandmeistern Frank Fischer, Hans Stumpf und den Schiedsrichtern Ludwig Klinger, Wolfgang Ströhlein und Hans-Joachim Maier die Prüfung abnahm, konnte eine einwandfreie und tadellose Arbeit bescheinigen.

Für Kreisbrandinspektor Müller, der nach 26 Jahren Schiedsrichter einmal wieder selbst Prüfling war, war es ein besonderer Tag. "Jetzt verstehe ich auch wieder, warum die Prüflinge immer so nervös vor der Abnahme sind", scherzte er bei der Übergabe der Abzeichen. Kommandant Andre Kestel sowie Bürgermeister Norbert Gräbner, der mit seinen beiden Stellvertretern die Übung begleitete, dankten der Gruppe für ihr Engagement. Sie haben es ermöglicht, ihrem Kreisbrandinspektor, der nach 50 Jahren Feuerwehrdienst Ende des Monats in den "Feuerwehrruhestand" geht, das letzte Abzeichen in Gold-Rot noch abzulegen.

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