Mühlhausen
Gemeinderat

Mühlhausen will die Straßenbeleuchtung auf LED umrüsten

Die Mühlhausener haben es vielleicht noch gar nicht bemerkt: In der Kleinen Dorfstraße wurden zwei Straßenleuchten probeweise auf LED-Leuchtmittel umgerüstet. Als Muster, damit sich die Räte leichter ...
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Die Mühlhausener haben es vielleicht noch gar nicht bemerkt: In der Kleinen Dorfstraße wurden zwei Straßenleuchten probeweise auf LED-Leuchtmittel umgerüstet. Als Muster, damit sich die Räte leichter für warmweißes oder kaltweißes Licht entscheiden können. Denn die Kommune will ihrem Ruf als Energiegemeinde auch bei der Straßenbeleuchtung gerecht werden. Es ist geplant, die gesamten Straßenlaternen auf die wesentlich effizienteren LED-Leuchtmittel umzurüsten.


Für alle Temperaturen geeignet

In der Gemeinderatssitzung am Dienstag hatte daher der Kommunalbetreuer des Bayernwerks, Ralf Schwarz, das Wort. Er machte Vor- und Nachteile anschaulich, gab die Kosten der Umrüstung und die Zeit der Amortisierung bekannt. Dass die LED-Leuchtmittel erst in jüngster Zeit so entwickelt wurden, dass sie bei total unterschiedlichen Temperaturen - bei minus 16 Grad ebenso wie bei 25 Grad - funktionieren, dürfte auch manchem Ratsmitglied neu gewesen sein.
344 "Brennstellen" hatte Schwarz im gesamten Gemeindegebiet ermittelt. 277 davon wurden im Kernort Mühlhausen gezählt, 16 in Decheldorf, 30 in Schirnsdorf und 21 in Simmersdorf. Nun hatte der Bayernwerk-Berater zwei Vorschläge ausgearbeitet, die sich insbesondere durch den Austausch von Lampenköpfen unterschieden. Wobei es einen Unterschied macht, ob es sich um ziemlich neue Straßenlampen, beispielsweise in Neubaugebieten, handelt oder um Laternen, die ohnehin turnusmäßig ausgetauscht werden müssten.
Die Entscheidung der Gemeinderäte soll in der nächsten Sitzung fallen. Dabei wird auch zu bedenken sein, dass in verschiedenen Ortsteilen noch die Dorferneuerung läuft.
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