Neustadt bei Coburg

Moosburger freut sich auf Nielsen

Der PSV Franken Neustadt braucht dringend einen Heimsieg gegen Olympia Mörfelden und muss dabei auch "Rückkehrer" Dieter Nielsen in Schach halten. Die Zuschauer freuen sich am Samstag ab 13 Uhr auf ein hochklassiges Spiel.
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Olympia Mörfelden kommt in die Frankenhalle und die Vorfreude auf ein tolles Ereignis ist groß. "Natürlich haben wir Druck und müssen das Spiel eigentlich gewinnen, aber es ist auch ein Treffen von großartigen Sportlern und tollen Kollegen." Michael Moosburger, der eine Saison das Olympia-Trikot trug freut sich auf das Duell mit seinem Ex-Klub sehr.

1. DCU-Bundesliga

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PSV Franken Neustadt - Olympia Mörfelden

Aber auch ein Gast trifft auf seinen ehemaligen Verein - Dieter Nielsen. Er war jahrelang der Leistungsgarant und Hauptaufstiegsfaktor des PSV Franken und spielt nun bereits seine vierte Saison bei Mörfelden. Die Hessen haben neben dem bärenstarken Nielsen aber noch mehr außerordentlich starke Kegler in ihren Reihen. Christian Schneider belegt mit 1036 Holz im Auswärtsschnitt den zweiten Rang in der Schnittlisten und Sven Völkl ist mit 1019 nur knapp dahinter. Dennoch haben die "Puppenstädter" keine Angst, denn Mörfelden tat sich in der Vergangenheit schon immer schwer in der Frankenhalle und darauf hofft Kapitän Jürgen Bieberbach insgeheim auch diesmal, wenngleich er vor allem die Leistung der eigenen Leute in den Vordergrund stellt: "Wir brauchen wieder eine ausgeglichene Teamleistung mit Zahlen von 930 bis 940 Holz aufwärts, dann können wir am Samstagabend sehen wozu es reicht oder auch nicht".

Die ärgerliche Drei-Holz-Last-Minute-Pleite aus Sandhausen ist in den Köpfen sicher noch nicht ganz abgehakt, aber für das Puppenstädter-Sextett heißt es nun Reaktion zeigen. "Der Gesamtauftritt mit 2398 Wurf Führung muss uns trotz der Niederlage Selbstvertrauen geben, damit wir mit breiter Brust von Beginn an in die Bahn gehen", wünscht sich Betreuer Ulrich Bieberbach.

Vor allem im Startpaar dürfte es gleich zu einem Topduell zwischen Michael Moosburger und Sven Völkl kommen, was der Partie von der ersten Kugel an gleich die richtige Würze geben dürfte. "Die Zuschauer werden ihr Kommen sicher nicht bereuen, denn wir werden uns von Wurf eins bis 1200 zerreißen", verspricht Routinier Dietmar Gäbelein. Gespannt dürfen die Fans aber vor allem auf die Leistung von Nielsen sein, der auf seiner "Heimbahn" - nach wie vor trainiert der Malermeister einmal in der Woche in der Frankenhalle - sicher eine vierstellige "Hausnummer" anpeilt. nh



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