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Ebermannstadt
Seniorenzentrum

Monika Hohlmeier spricht über Brexit, Landwirtschaft und Pflegedienst

Ein außergewöhnlicher Gast machte Zwischenstopp im Seniorenzentrum Fränkische Schweiz in Ebermannstadt: Monika Hohlmeier (CSU), Abgeordnete im Europaparlament, war der Einladung der Seniorenunion Eber...
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Monika Hohlmeier im Gespräch mit Senioren  Foto: privat
Monika Hohlmeier im Gespräch mit Senioren Foto: privat

Ein außergewöhnlicher Gast machte Zwischenstopp im Seniorenzentrum Fränkische Schweiz in Ebermannstadt: Monika Hohlmeier (CSU), Abgeordnete im Europaparlament, war der Einladung der Seniorenunion Ebermannstadt gefolgt, die stellvertretend Walter Sieburg an sie gerichtet hatte.

Dieser begrüßte dann auch die Abgeordnete und die Gäste. Vor Ort waren an diesem Nachmittag Landrat Hermann Ulm (CSU) als Vertreter des Landkreises Forchheim und die Bürgermeisterin Christine Meyer (NLE) als Vertreterin der Stadt Ebermannstadt neben Mitgliedern der Seniorenvertretung und des Bauernverbands (BBV).

Ein Potpourri von Themen wurde im Veranstaltungssaal des Cafés "Bellini" behandelt. Im Veranstaltungssaal berichtete die Wahl-Bad-Staffelsteinerin Interessantes über einfache, klare EU- Richtlinien wie zum Beispiel zum Thema Glyphosat, die aus ihrer Sicht in Deutschland unnötig verkompliziert und dadurch in der Praxis nur schwer umzusetzen seien.

Anekdoten aus dem Parlament

Neben einer Einschätzung zum Brexit aus EU-parlamentarischer Sicht und amüsanten Anekdoten und Erzählungen aus ihrer Arbeit im EU-Parlament ging Hohlmeier auf Themen der Zuhörer ein. So wurden In der Diskussion auch Fragen zur momentanen Lage der Landwirtschaft gestellt. Die ältere Generation zeigte großes Interesse am landwirtschaftlichen Geschehen. Hierzu konnte der stellvertretende Kreisobmann vom BBV, Reinhard Friedrich aus Wohlmuthshüll, fachspezifische Fragen beantworten.

Auch zum Thema Pflege der Zukunft äußerte Monika Hohlmeier, die sich auch privat mit dem Thema beschäftigt, eine klare Vorstellung. Ohne technische Hilfsmittel, die den Pflegekräften Tätigkeiten abnehmen, sei eine Sicherstellung der Pflege ihrer Meinung nach künftig nicht möglich. Der Einsatz von Technik solle der Pflegekraft durch ein Weniger an Aufgaben Zeit für die Bewohner geben, nicht diese ersetzen. Diese Meinung teilte auch Alexandra Dauer, Einrichtungsleiterin im Seniorenzentrum Fränkische Schweiz.

Als Dankeschön für einen interessanten Nachmittag erhielt Monika Hohlmeier Sekt und Blumen. red

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