Gunter Hohnhaus aus Mödlitz gehört zu den vier oberfränkischen Persönlichkeiten, denen der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, Anton Hepple, im Auftrag von Landwirtschaftsminister Brunner die Staatsmedaille überreichte. Damit wurden die Verdienste von Hohnhaus um die Dorferneuerung Mödlitz gewürdigt, wie das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken mitteilte. "Ihr Einsatz für die Landwirtschaft und für vitale Dörfer ist vorbildhaft", erklärte Hepple.
Von Beginn an hat Gunter Hohnhaus die Dorferneuerung Mödlitz mitgeprägt. Dies zeigte sich bei der engagierten Mitarbeit in Arbeitskreisen in der Vorbereitungsphase sowie bei der Bereitschaft, das Amt des Wegbaumeisters in der Vorstand-schaft der Teilnehmergemeinschaft zu übernehmen. Als Koordinator aller Termine der Teilnehmergemeinschaft vor Ort sowie bei der Organisation und Ausführung von Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft trug Gunter Hohnhaus mit großer Einsatzfreude zum Gelingen der Dorferneuerung Mödlitz bei. Die Pflege der neu geschaffenen Anlagen wie des Dorfbrunnens oder der Pflanzungen im Ortsbereich liegen ihm auch nach Abschluss des Verfahrens besonders am Herzen.
Landtagsvizepräsident Peter Meyer hielt die Festansprache zur Bedeutung des Ehrenamts bei der feierlichen Überreichung der Auszeichnung an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung Klosterlangheim (Landkreis Lichtenfels). "Die Ehrenamtlichen in unserem Land sind ein wahrer Segen", betonte Meyer. Ehrenamtliche gäben der Gesellschaft etwas sehr Wertvolles: Ihre Zeit, Ihre Fähigkeiten und Ihren Einsatz für alle Mitbürger. Den Geehrten bescheinigte er, dass sie Leistungsträger mit großem persönlichem Engagement, mit Sachverstand und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein seien.
Neben Gunter Hohnhaus wurden noch Georg Cramer (Schnabelwaid, Lkr. Bayreuth), Werner Dallner (Steppach, Lkr. Bamberg) und Oskar Helmrich (Friesen, Lkr. Bamberg) als besonders engagierte Ehrenamtliche in Dorferneuerungen und Flurneuordnungen geehrt. red