Mitwitz

Mitwitz II will raus aus dem Keller

Nach schwierigen ersten Spielen hofft Mitwitz II nach dem 7:2-Sieg in Burggrub auf weitere Erfolgserlebnisse. Gifting kann am Wochenende sechs Punkte holen und den Tabellenführer FC Wallenfels unter Druck setzen.
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Beim FC Burggrub um Fabian Schreier (schwarzes Trikot) ist am Wochenende voller Einsatz gefordert, denn es geht zum Tabellenführer FC Wallenfels. Spielertrainer Kamil Gryglewicz und der FC Mitwitz II wollen nach dem Erfolg gegen Burggrub nun nachlegen.  Foto: Heinrich Weiß
Beim FC Burggrub um Fabian Schreier (schwarzes Trikot) ist am Wochenende voller Einsatz gefordert, denn es geht zum Tabellenführer FC Wallenfels. Spielertrainer Kamil Gryglewicz und der FC Mitwitz II wollen nach dem Erfolg gegen Burggrub nun nachlegen. Foto: Heinrich Weiß
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An der Spitze der Kreisklasse 4 herrscht weiterhin Spannung pur. Vor dem 10. Spieltag trennen Tabellenführer FC Wallenfels und den Tabellenfünften FC Wacker Haig nur drei Punkte. Der Viertplatzierte SV Gifting hat dabei noch ein Spiel weniger auf dem Konto als die Konkurrenz. Heute bestreiten die Giftinger ihr Nachholspiel gegen den TSV Windheim und am Sonntag spielen sie bei der SG Rothenkirchen/Pressig.

Im Topspiel stehen sich am Sonntag der FC Unter-/Oberrodach und der FC Wacker Haig gegenüber. "Wenn Rodach so spielt wie gegen uns, dann haben sie hier gute Chancen auf einen Sieg. Sie haben ihre wenigen Chancen vor dem Tor eiskalt genutzt. Haig ist nach dem jüngsten Kantersieg aber auch im Aufwind", sagt Bedirhan Ari, der Kapitän des FC Mitwitz II.

Umbruch im Sommer

Ari und seine Kollegen erlebten einen schwierigen Start in die neue Saison. Nach neun Spielen liegt der Kreisliga-Absteiger auf dem 13. Tabellenplatz und steht nur aufgrund der besseren Tordifferenz nicht auf dem Abstiegsrelegationsplatz. "Die Saison verlief bisher nicht so, wie erhofft. Wir wollten mit einer Erfolgsserie loslegen, waren uns aber aufgrund der Personalsituation auch bewusst, dass es schwer werden würde", spielt Ari auf den Umbruch in der Mannschaft an.

Ein Umbruch, der nicht nur die Reserve betrifft. "Es war klar, dass sich die Lage in der ersten Mannschaft automatisch auf die Reserve auswirken würde. Dann ist es auch logisch, dass man knappe Spiele auch mal verliert, obwohl man nicht zwingend die schlechtere Mannschaft ist", weiß Ari. Daher gelte es, in den nächsten Wochen kräftig zu punkten: "Mit der Situation müssen wir jetzt leben. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen und hinten rauszukommen."

Enge Begegnung

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich dem FC Mitwitz II an diesem Samstag im Heimspiel gegen die SG Gundelsdorf/Reitsch. "Diese Mannschaft kann ich überhaupt nicht einschätzen", sagt Ari. "Aber da wir daheim spielen und den Anschluss nach vorne halten wollen, wollen wir das Spiel natürlich gewinnen. Umgekehrt gehe ich aber auch davon aus, dass die SG den Anschluss an die Spitze nicht abreißen lassen möchte. Das wird ein enges Spiel, in dem ein Tor den Unterschied machen kann", erwartet Ari eine hart umkämpfte Partie.

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