Herzogenaurach
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Mittelschüler haben Spaß beim Schnupperangeln an der Aurach

Traditionsgemäß fanden in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien an der Mittelschule Herzogenaurach die Projekttage statt. Neu im Programm wurde dieses Jahr ein Kurs "Angeln" von Andrea Düthor...
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Nach etwas Übung durften die Schüler an die Aurach. Foto: Andrea Düthorn
Nach etwas Übung durften die Schüler an die Aurach. Foto: Andrea Düthorn
Traditionsgemäß fanden in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien an der Mittelschule Herzogenaurach die Projekttage statt.
Neu im Programm wurde dieses Jahr ein Kurs "Angeln" von Andrea Düthorn und Horst Hübner angeboten. Der Andrang bei der Anmeldung war richtig groß, zwölf Schüler ergatterten einen Platz.
Unterstützt wurde das Projekt durch Klaus Düthorn, Lehrer im Ruhestand und passionierter Angler, der als Mitglied des Herzogenauracher Fischereivereins die Erlaubnis des Vorstandes des Angelvereins einholte, an der Aurach angeln zu dürfen. Am ersten Tag machten sich die Schüler unter Anleitung von Hübner und Düthorn zunächst mit den Angelgeräten vertraut, nahmen eine Angelrute in die Hand und machten ihre ersten Wurfübungen, zuerst in die Weite und dann in einen wenige Meter entfernten Hula-Reifen, der als Ziel diente. Dabei testeten sie sogleich die Geduld der Lehrer, die "Schnurperücken" und Knoten von Angelrolle und Rutenspitze entfernten.
Auch etwas Theorie musste zwischendurch sein: Die Schüler hörten zum ersten Mal von Schonzeiten und Schonmaßen für die Fische, von Waidgerechtigkeit und davon, dass man für das Angeln eine staatliche Prüfung und eine Lizenz braucht. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Die Angeln wurden wieder verstaut und mit Schwimmer, Blei und Vorfach für den nächsten Tag am Wasser präpariert.
Am Morgen des zweiten Tages mussten die Schüler zunächst noch einmal ihre Wurffähigkeit unter Beweis stellen, bevor sie ans Wasser durften. Sie verteilten sich an der Aurach, positionierten ihren Rutenhalter und warfen ihre Köder dorthin, wo sie Fische vermuteten und Blasen aufsteigen sahen - teilweise auch dorthin, wo Büsche und Bäume sie behinderten. Sehr zum Leidwesen der Lehrer waren wieder Knoten und "Perücken" zu entfernen. Nichtsdestotrotz war es schön zu sehen, wie viel Spaß alle hatten und sich gegenseitig halfen.
Andrea Düthorn
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