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Weißenbrunn

Mitglieder sind sehr zufrieden

Die Raiffeisenbank Obermain Nord zog in der Leßbachtalhalle in Weißenbrunn Bilanz. Und diese fiel positiv aus: Die Bilanzsumme stieg von 797 Millionen auf 830 Millionen Euro.
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Gedankt wurde den Verantwortlichen der Raiffeisenbank Obermain Nord für die stetigen Spenden in den vergangenen Jahren bei der Mitgliederversammlung in Weißenbrunn. Im Bild (von links): Vorstand Thomas Siebenaller, Aufsichtsratsvorsitzender Günter Knorr, Bürgermeister Bernd Rebhan (Küps), Bürgermeister Egon Herrmann (Weißenbrunn), TSV-Vorsitzender Jörg Neubauer und Vorstand Ulrich Klein. Foto: Dieter Wolf
Gedankt wurde den Verantwortlichen der Raiffeisenbank Obermain Nord für die stetigen Spenden in den vergangenen Jahren bei der Mitgliederversammlung in Weißenbrunn. Im Bild (von links): Vorstand Thomas Siebenaller, Aufsichtsratsvorsitzender Günter Knorr, Bürgermeister Bernd Rebhan (Küps), Bürgermeister Egon Herrmann (Weißenbrunn), TSV-Vorsitzender Jörg Neubauer und Vorstand Ulrich Klein. Foto: Dieter Wolf

Sehr zufrieden waren die Mitglieder der Raiffeisenbank Obermain Nord bei ihrer jährlichen Versammlung in der Leßbachtalhalle in Weißenbrunn. Zu den Berichten des Aufsichtsratsvorsitzenden Günter Knorr und der beiden Vorstände Thomas Siebenaller sowie Ulrich Klein gab es keinerlei Zwischenrufe oder Wortmeldungen beziehungsweise Nachfragen.

Die Bürgermeister Egon Herrmann (Weißenbrunn) und Bernd Rebhan (Küps) freuten sich über die regelmäßige Unterstützung mit Spenden für kommunale Zwecke, gemeinnützige, mildtätige, soziale oder kulturelle Einrichtungen. Im gesamten Geschäftsbereich hätten diese laut den Verantwortlichen im vergangenen Jahr 124 000 Euro betragen. Einen Obolus erhielt auch der TSV Weißenbrunn für die gute Bewirtung mit seinen "Sunshine-Girls".

Ehrungsabend im Herbst

Im Namen des Aufsichtsrates gab Vorsitzender Günter Knorr zu Beginn der Versammlung seinen Tätigkeitsbericht. Dabei sprach er von einem erfolgreichen Jahr, das durch den Hauptstellenneubau in Altenkunstadt geprägt gewesen sei. Im Zusammenwirken mit der dortigen Gemeinde werde man das Areal um die bisherige Hauptstelle demnächst umgestalten.

Ein Ehrungsabend für langjährige Mitglieder werde im Herbst stattfinden.

Kostenminimierung

Anschließend gingen die Vorstände Ulrich Klein und Thomas Siebenaller auf die geschäftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaftsbank ein. Klein informierte über die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die europäische Geldpolitik mit den Ankaufprogrammen sowie über die Maßnahmen, um dem vorherzusehenden Wandel zu begegnen und die Bank zukunftsfähig zu machen. Hierzu gehöre zwangsläufig auch eine Kostenminimierung.

Die Digitalisierung mit dem Filial-Service sei dabei ein besonderes Thema. Beratungen würden dann nach Möglichkeit auch außerhalb der normalen Geschäftszeiten vorgenommen. Das digitale Banking werde in Zukunft zwar verstärkt werden, aber die Nähe zu den Kunden werde jedenfalls bleiben. Hier werde man sich dem Wettbewerb stellen, insbesondere mit den Internetbanken, sagte Vorstand Klein zuversichtlich.

Sein Vorstandskollege Thomas Siebenaller ging auf die Eigenkapitalsteigerung ein. Diese ist nun mit bis zu elf Anteilen pro Mitglied möglich. Die Dividende werde der Vertreterversammlung mit drei Prozent vorgeschlagen.

Bilanzsumme und -gewinn

Zu verwalten hätte man Kundeneinlagen in Höhe von 601 Millionen Euro. Die Bilanzsumme habe sich von 797 Millionen vom Vorjahr auf 830 Millionen gesteigert. Der Bilanzgewinn lag bei 913 000 Euro. "Dass dies in der aktuellen und absoluten Niedrigzinsphase nicht einfach ist", verdeutlichte Siebenaller anhand von Folien. Das Kundenkreditgeschäft sei ebenfalls zufriedenstellend gewesen. Gelobt wurden von Siebenaller alle Mitarbeiter und Verbundpartner.