Poppenlauer
Faschingszug

Mitgebrachter Alkohol wird beim Faschingszug konfisziert

Die Vertreter aller 21 Poppenläuerer Vereine kamen zur Versammlung des Vereinsrings. Es ging darin hauptsächlich um den Faschingsumzug 2020. Dieser soll auch im nächsten Jahr stattfinden. Allerdings w...
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Damit es auch 2020 in Poppenlauer einen Faschingszug gibt, wurde jetzt vom Vereinsring ein Sicherheitskonzept erstellt. Foto: Archiv/Thomas Malz
Damit es auch 2020 in Poppenlauer einen Faschingszug gibt, wurde jetzt vom Vereinsring ein Sicherheitskonzept erstellt. Foto: Archiv/Thomas Malz

Die Vertreter aller 21 Poppenläuerer Vereine kamen zur Versammlung des Vereinsrings. Es ging darin hauptsächlich um den Faschingsumzug 2020. Dieser soll auch im nächsten Jahr stattfinden. Allerdings will der Vereinsring genaue Vorkehrungen treffen, um Alkoholexzesse von Jugendlichen von vornherein zu unterbinden.

Nach den bedauerlichen Vorkommnissen im vergangenen Februar muss nun für den Umzug im kommenden Jahr ein Sicherheitskonzept vorgelegt werden. Beim diesjährigen Faschingszug hatten sich 18 Jugendliche teils bis zur Bewusstlosigkeit betrunken. Das soll nicht wieder passieren.Ein solches Sicherheitskonzept hat die Vorstandschaft des Vereinsrings zusammen mit Roland Pickel und Bürgermeister Matthias Klement, der auch bei der Versammlung anwesend war, ausgearbeitet. Dieses sieht vor, dass der Bürgermeister das Hausrecht für den öffentlichen Raum in Poppenlauer ausspricht, wodurch es dem Veranstalter erlaubt ist, Taschenkontrollen bei den Besuchern durchzuführen und mitgeführten Alkohol zu konfiszieren. Auch legt Vereinsring-Vorsitzender Gerhard Dietz darauf wert, dass Gerüchten widersprochen wird, der Umzug werde nicht mehr stattfinden. "Es wird auch 2020 am Faschingsdienstag wieder einen Umzug in Poppenlauer geben", so Dietz. Grundtenor der Versammlung war, dass alles dafür getan wird, dass der Umzug im kommenden Jahr ordnungsgemäß vonstatten geht. Dafür sei man aber auch auf die Einsicht und Vernunft der Besucher angewiesen, wurde betont. Dazu gehört auch, dass die Besucher im kommenden Jahr keinen eigenen Alkohol mehr mitbringen, erklärt der Vereinsring. red

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