Haßfurt
amtsgericht

Mit Promille gegen Baum

Eheprobleme waren der Grund dafür, dass ein Autofahrer aus dem nördlichen Kreis Haßberge im August dieses Jahres mit über zwei Promille Alkohol im Blut auf der B 303 nach links von der Fahrbahn abkam ...
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Eheprobleme waren der Grund dafür, dass ein Autofahrer aus dem nördlichen Kreis Haßberge im August dieses Jahres mit über zwei Promille Alkohol im Blut auf der B 303 nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Er wurde schwer verletzt, sein Auto hatte nur noch Schrottwert. Zu allem Unglück musste sich der Havarist am Amtsgericht Haßfurt verantworten, wo er wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr zu einer Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu je 35 Euro, also 3850 Euro, verurteilt wurde.

Der Angeklagte gab vor Gericht an, sich nicht mehr an der Unfall erinnern zu können. Er war nach dem Crash nicht mehr ansprechbar. Am Unfalltag wollte er zu seiner Arbeitsstelle fahren. Weit kam er nicht. Nach 1,5 Kilometern Fahrt passierte das Unglück.

Die Staatsanwältin kreidete ihm an, dass er bereits einschlägig wegen einer Trunkenheitsfahrt vorbestraft ist. Eine verminderte Schuldfähigkeit sah sie nicht; sie beantragte eine sechsmonatige Bewährungsstrafe plus 125 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Richterin Ilona Conver billigte dem Angeklagten verminderte Schuldfähigkeit zu, weshalb sie es bei einer Geldstrafe beließ. mas

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