Ebensfeld
Ferienprogramm

Mit Pfeil und Bogen auf Grizzlybär und Murmeltier

Auf die Spuren von Robin Hood und Co. haben sich acht Kinder und Jugendliche auf dem Trainingsgelände der Dornigschützen begeben. Die Kultur- und Freizeitfreunden Bad Staffelstein bieten seit letztem ...
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Den jungen Schützen macht der Umgang mit Pfeil und Bogen sichtlich Spaß. Foto: Gerda Völk
Den jungen Schützen macht der Umgang mit Pfeil und Bogen sichtlich Spaß. Foto: Gerda Völk

Auf die Spuren von Robin Hood und Co. haben sich acht Kinder und Jugendliche auf dem Trainingsgelände der Dornigschützen begeben. Die Kultur- und Freizeitfreunden Bad Staffelstein bieten seit letztem Jahr Bogenschießen im Sommerferienprogramm der Gemeinde Ebensfeld an.

Doch bevor die Sehne gespannt und der Pfeil zum Abschuss bereit war, stand noch ein wenig Theorie auf dem Programm. Abteilungsleiter Bernd Freisleben und Bernd Göbel vermittelten Wissenswertes zu Material, Technik und Sicherheit.

Schließlich war es so weit. Auf dem Schießplatz wurden die Grundlagen vermittelt, denn die richtige Körperhaltung ist entscheidend für den Flug des Pfeils. "Da, wo ich hinschaue, schieße ich auch", erklärte Bernd Freisleben. Mit Armschutz und Schießhandschuh und unter Anleitung der erfahrenen Dornigschützen wurden die ersten Pfeile auf die Scheiben geschossen.

Manch ein Teilnehmer erwies sich als Naturtalent und traf in die Mitte der Scheibe. Wie Leon, der gleich mit zwei von drei Pfeilen ins "Gold" traf, wie die Bogenschützen die gelbe Mitte der Zielscheibe bezeichnen. Der Junge verfügt bereits über Erfahrungen beim Bogenschießen, da er gemeinsam mit Jakob und Timm auch im letzten Jahr am Ferienprogramm der Dornigschützen teilgenommen hatte.

Die Sicherheitshinweise verfehlten ihre Wirkung nicht. Sicherheit ist oberstes Gebot auf dem Schießplatz. Die jungen Schützen gingen mit dem nötigen Respekt mit Pfeil und Bogen um. Sie sammelten ihre Pfeile erst ein, wenn ein Hinweis das Betreten der Schussbahn erlaubte. Je weiter es auf das Mittagessen zuging, desto besser klappte die Koordination zwischen Auge, Arm, Pfeil und Bogen und immer mehr Erfolgserlebnisse stellten sich ein.

Zwischen den Scheiben standen noch andere Ziele "Ich habe das Wildschwein getroffen", freute sich Antonie, das einzige Mädchen. Nach einer Stärkung mit heißen Würstchen und Getränken ging es dann in den Wald, wo 3D-Ziele auf den Nachwuchs warteten. Aufgeteilt in Gruppen konnte das Erlernte umgesetzt werden. Zwischen den Bäumen hat der Verein über 50 Ziele verteilt, die von der Nachbildung eines Murmeltiers bis zum Grizzlybären reichen. Die Ziele befinden sich sogar in den Bäumen. gvö

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