Höchstadt a. d. Aisch

Mit neuem Heim auf Erfolgskurs

Der TSV Höchstadt hat jetzt alle seine Abteilungen unter einem Dach. Vom Vereinsheim samt angebauter Sporthalle versprechen sich die Verantwortlichen einen Auftrieb für den gesamten Verein.
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Andreas Dorsch Nach weniger ruhmreichen Jahren kämpft sich der TSV Höchstadt wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit dem Bau des neuen Vereinsheims auf seinem Gelände Am Sportpark ist der Umzug vom alten TSV-Areal am Kellerberg jetzt abgeschlossen.

Flaute überstanden

Der mit ehemals gut 1200 Mitgliedern größte Sportverein in der Stadt hat den Abgang einiger Abteilungen ebenso überstanden wie die Flaute bei den Fußballern. In der sich über mehrere Jahre hinziehenden Phase der Verlagerung des Sportgeländes war der komplette Fußball-Nachwuchs weggebrochen. Um in der A-Klasse antreten zu können, musste die erste Mannschaft in der vergangenen Saison eine Spielgemeinschaft mit dem SC Gremsdorf eingehen.

Auf dem neuen Vereinsgelände blickt jetzt Vorsitzender Werner Soßna zuversichtlich in die Zukunft. Die Erste der Fußballer spielt wieder unter alleiniger Flagge und will nach dem Aufstieg von der A- in die Kreisklasse auch dort vorne mitspielen.

Mit Kickboxen, Turnen, Tanzen, Herzsport, Running und Fußball hat der Verein rund 500 Mitglieder in sechs Abteilungen. Und schon bald sollen es mehr werden. Die Fußballer wollen sich wieder Nachwuchs ziehen und die Kickboxer haben bereits Zulauf.

Durch die neuen Räume erhofft sich Vorsitzender Soßna nicht nur neue Mitglieder, sondern auch eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls unter den einzelnen Abteilungen. Die können bald alle in der vereinseigenen Halle trainieren, in der nur noch der Sportboden verlegt werden muss.

Der Rest des 750 000 Euro teueren Vereinsheims am Rande der beiden Fußballfelder ist bis auf die Außenanlagen fertig. Um den Bau hat sich in erster Linie Sportvorstand Andreas Riedel gekümmert. Er kündigt schon für den 13. Oktober einen Tag der offenen Tür und die Einweihungsfeier an.

Funktionelle Lösung

Nachdem sich verschiedene Pläne - unter anderem für ein Integrationszentrum für junge Flüchtlinge in Kooperation mit der Stadt - zerschlagen hatten, suchte der TSV zusammen mit Architekt und TSV-Verwaltungsrat Fritz Wiesneth eine funktionelle und wirtschaftliche Lösung. Die steht jetzt in Form des neuen Vereinsheims auf dem Sportgelände.

Neben einem Aufenthaltsraum mit Theke und kleiner Küche gibt es einen Sanitärtrakt mit drei Umkleiden, Duschen und die 200 Quadratmeter große Sporthalle.

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