Ebern
SPD-fahrt

Mit Lützel in Berlin

Der SPD-Ortsverein Ebern unternahm unter der Reiseleitung von Brunhilde Giegold und des Co-Assistenten "Lützel" (dem symbolischen Wappentier der Eberner) eine Bildungsreise in die Landeshauptstadt Ber...
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Der SPD-Ortsverein Ebern unternahm unter der Reiseleitung von Brunhilde Giegold und des Co-Assistenten "Lützel" (dem symbolischen Wappentier der Eberner) eine Bildungsreise in die Landeshauptstadt Berlin.

Bestens organisiert ging es auf der Hinfahrt über Nebra, wo die Himmelsscheibe von Nebra besichtigt wurde, wie die Partei mitteilte. Sie zeigt die weltweit älteste, bisher bekannte konkrete Darstellung des Kosmos und gilt als ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte. Sie ist rund 3600 Jahre alt. Weiter ging es nach Halle.

Bei einer typischen Berliner Stadtrundfahrt hörten die Besucher Anekdoten zur alten und aktuellen Stadtgeschichte. Im Bundestag wurde die Gruppe von Michael Frank, dem Büroleiter der Abgeordneten Sabine Dittmar (Maßbach), empfangen. Eine anregende Diskussion unter der Leitung des Ortsvorsitzenden aus Ebern, Eckart Roeß, gab es zu den drängenden Fragen der Politik, angefangen von der Umweltproblematik bis hin zu kommunalpolitischen Belangen. Weiter ging es zu einem Abstecher in die Kuppel des Reichstages sowie zum obligatorischen Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor.

Eine Gruppe unter Leitung von Bürgermeister Jürgen Hennemann und Ortsvereinsvorsitzendem Eckart Roeß unternahm eine kleine Stadtwanderung zu einem Flashmob zu Friedrich Schillers "Freude, schöner Götterfunken" und einer Hochzeit am Gendarmenmarkt, da zeitgleich in Berlin das "Fête de la Musique", ein deutschlandweites Musikfestival, stattfand.

Am folgenden Tag besuchte die Eberner Delegation das technische Museum, eine gelungene Mischung aus alter und neuer Architektur. Die Geschichte der Luftfahrt und vor allem die mahnenden Ausstellungsstücke zum Zweiten Weltkrieg machten deutlich, dass sich diese Episode der Weltgeschichte nicht wiederholen darf.

Aktuelle Gefahren

Eckart Roeß stellte dazu in einem kleinen Diskurs auch den Zusammenhang mit der wachsenden Gefahr für die Demokratie in der heutigen Zeit und die Bedrohung durch rechtes Gedankengut und eine Verrohung der Sprache in politischen Auseinandersetzungen her. Er sagte, dass die SPD schon immer für Frieden und Freiheit stehe. Weiter besuchte die SPD den Filmpark Babelsberg. Roeß' Fazit: "Man muss nicht einen Koffer in Berlin stehen lassen, die Stadt ist immer eine Reise wert!" red

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