Höchstadt a. d. Aisch
Abschied

Mit Gottvertrauen die neue Aufgaben angehen

Höchstadt mit einem ICE-Bahnhof, so dass Pfarrer Schlee bequem von Höchstadt über Neustadt nach Langenfeld zu seiner neuen Pfarrstelle reisen könnte - dies war die Vorstellung im Anspiel der Jugendver...
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Die Jugendvertreter hatten sich für Gottfried Schlee eine ICE-Verbindung von Höchstadt nach Langenfeld ausgedacht. Foto: Bechstein
Die Jugendvertreter hatten sich für Gottfried Schlee eine ICE-Verbindung von Höchstadt nach Langenfeld ausgedacht. Foto: Bechstein

Höchstadt mit einem ICE-Bahnhof, so dass Pfarrer Schlee bequem von Höchstadt über Neustadt nach Langenfeld zu seiner neuen Pfarrstelle reisen könnte - dies war die Vorstellung im Anspiel der Jugendvertreter beim Verabschiedungsgottesdienst von Pfarrer Gottfried Schlee in der Christuskirche. Schlee wechselt nach 16 Jahren Dienst auf der zweiten Pfarrstelle in Höchstadt zum 1. August auf die Pfarrstelle in Langenfeld, eine Gemeinde nördlich von Neustadt - er bleibt somit den Mittelfranken erhalten. Pfarrer Schlee übernimmt in der neuen Gemeinde eine volle Pfarrstelle mit Gemeindedienst und Leitung der Pfarrstelle, heißt es in einem Pressebericht der evangelischen Kirchengemeinde Höchstadt.

Das Vertrauen auf das Kommende und die Dankbarkeit für das Vergangene war jeweils die Kernbotschaft der Predigt von Pfarrer Schlee und der Ansprache von Dekan Hans-Martin Lechner. Schlee bezog sich bei seiner Predigt auf die Stelle im Alten Testament mit der scheinbar aussichtslosen Lage am Roten Meer, als sich durch Gottvertrauen doch noch ein Ausweg aus der bedrohlichen Lage ergab. So wie die Menschen damals würde er auch heute mit Gottvertrauen und Zuversicht auf die neue Aufgabe in Langenfeld schauen. Lechner bedankte sich bei Schlee für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem Pfarramtskollegen Pfarrer Fritz Schäfer, das fruchtbare Engagement an den Schulen und die Arbeit mit den Konfirmanden und als Jugendpfarrer im Dekanat.

Ein ausgleichendes Wesen

Die Grußworte zum Beginn des kleinem Empfangs im Anschluss an den Gottesdienst betonten ebenfalls die tolle Zusammenarbeit mit Schlee, gerade weil er ein ausgleichendes, ruhiges Wesen habe und sich nirgends in den Mittelpunkt spiele.

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) konnte sich noch an die guten, fast freundschaftlichen Gespräche während einer Irlandfahrt erinnern, Schuldirektor Michael Ulbrich betonte den Aufstieg von Pfarrer Schlee als Religionslehrer von der Grundschule bis hin zu den neunten und zehnten Klassen, Dekan Kilian Kemmer erinnerte sich an die erfolgreichen ökumenischen Projekte und Ute Salzner bedankte sich als Vertrauensfrau des Kirchenvorstands für die intensive Zeit der Zusammenarbeit.

Den musikalischen Rahmen für den Festgottesdienst boten der Kirchenchor unter der Leitung von Irina Konjaev und der Posaunenchor des Süd-Dekanats mit Gabriel Konjaev als Dirigent und als Organist. red

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