Lichtenfels
lichtenfels.inFranken.de  In der Lichtenfelser Martin-Luther-Kirche feierte man das Fest der Konfirmation.

Mit Gottes Wort als Kompass durchs Leben

Das Fest der Konfirmation feierten 30 junge Christen in der Martin-Luther-Kirche in Lichtenfels. Nach langer Vorbereitung in den vergangenen Monaten bekräftigten sie in einem feierlichen Gottesdienst ...
Artikel drucken Artikel einbetten
30 junge Mädchen und Jungen feierten zusammen mit Pfarrerin Anne Salzbrenner, Vikarin Schimmel und Religionspädagogen Simon Croner das Fest ihrer Konfirmation.  Foto: Joachim Wegner
30 junge Mädchen und Jungen feierten zusammen mit Pfarrerin Anne Salzbrenner, Vikarin Schimmel und Religionspädagogen Simon Croner das Fest ihrer Konfirmation. Foto: Joachim Wegner

Das Fest der Konfirmation feierten 30 junge Christen in der Martin-Luther-Kirche in Lichtenfels. Nach langer Vorbereitung in den vergangenen Monaten bekräftigten sie in einem feierlichen Gottesdienst die in der Taufe zugesprochene Annahme der jungen Menschen durch Gott. Die Jugendlichen bestätigen damit selbst, dass sie ihr Leben im christlichen Sinne gestalten wollen.

Pfarrerin Anne Salzbrenner, Vikarin Sahra Schimmel und Religionspädagoge Simon Croner gestalteten das Fest am Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben im Beisein der Verwandten und Bekannten der jungen Christen.

In ihrer Predigt verglich Vikarin Schimmel das Erwachsenwerden mit einem Aufbruch in ein unbekanntes Land. Da es dabei nicht den einen, richtigen Weg gebe, wäre ein Navigationsgerät eine wichtige Hilfe. Denn jeder Mensch müsse seinen eigenen Weg finden, machte Schimmel deutlich. Ein Weg, der nicht von anderen bestimmt werde, sondern den jeder für sich selbst suchen müsse. Dies sei nicht immer einfach, denn nur allzu oft lande man in einer Sackgasse. Bei ihrer gemeinsamen Freizeit hätten die Jugendlichen erfahren, wie schwierig es ist, ohne Handy-App, nur mit einer Karte den Weg zur Jugendherberge zu finden. Wer auf dem richtigen Weg bleiben wolle, dem könne auch ein Kompass helfen. Damit umzugehen, sei zwar schwieriger als der Gebrauch eines Navis, aber zuverlässiger.

Die angehende Pfarrerin riet den jungen Menschen, auf dem Weg zum Erwachsenensein zunächst ihren eigenen Standpunkt zu bestimmen. Dazu gelte es, sich Fragen zu beantworten wie: Was ist mir wichtig im Leben? Wer bedeutet mir was? Wofür will ich mich einsetzen? Wer darauf eine Antwort gefunden habe, könne seinen Standpunkt bestimmen. Und dieser sei notwendig, um sich in der Schule, in der Familie und im Freundeskreis zurechtzufinden. Dann wüssten junge Menschen auch, wo sie Partei ergreifen und wo sie sich absetzen müssen, wenn fast alle mitmachen. "Menschen brauchen Standpunkte, damit sie wissen, wo sie hingehören und damit andere wissen, woran sie bei ihnen sind."

Damit sich die jungen Menschen daran erinnern, dass sie Gottes Segen auf ihren Wegen begleitet und sie in Gottes Wort einen guten Kompass haben, spendete Pfarrerin Anne Salzbrenner den Konfirmanden den Konfirmations-Segen.

Als Vertrauensmann des Kirchenvorstands richtete Daniel Kalkus das Wort an die jungen Christen und versicherte ihnen, dass die Kirchengemeinde sie auf ihrem Weg ins Leben begleite. Umrahmt wurde der Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche vom Kirchenchor und dem Posaunenchor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann. Joachim Wegner

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren