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Knetzgau
solidarität

Mit der Tibet-Flagge unterstreicht Knetzgau die Werte der Demokratie

In Knetzgau weht in der Woche vom 9. bis 13. März vor dem Rathaus die tibetische Flagge. "Damit sprechen wir uns für die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet und für das Recht der Tibeter auf Selbst...
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Die Knetzgauer mit der Tibet-Flagge am Rathaus  Foto: Gemeinde Knetzgau
Die Knetzgauer mit der Tibet-Flagge am Rathaus Foto: Gemeinde Knetzgau

In Knetzgau weht in der Woche vom 9. bis 13. März vor dem Rathaus die tibetische Flagge. "Damit sprechen wir uns für die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet und für das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung aus", erklärt der Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) die Aktion.

Am gestrigen 10. März jährte sich der gewaltsam niedergeschlagene Volksaufstand in Tibet von 1959. Seit 1996 setzen an diesem Tag jährlich Hunderte von Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Deutschland ein Zeichen der Solidarität, indem sie sich an der Kampagne "Flagge zeigen für Tibet!" der Tibet-Initiative in Deutschland beteiligen.

"Auch nach mehr als 60 Jahren werden die Menschenrechte in Tibet mit Füßen getreten. Wer sich in diesen Tagen mit der Demokratiebewegung in Hongkong oder den unterdrückten Uiguren solidarisiert, darf die Situation in Tibet nicht vergessen. Tibet zu unterstützen heißt, sich für Menschenrechte und gegen staatliche Willkür einzusetzen. Als Demokraten zeigen wir den Tibetern unsere Solidarität und unseren Respekt für ihren mehr als 60 Jahre währenden gewaltlosen Widerstand, indem wir die Flagge Tibets in unserer Gemeinde hissen", sagt der Zweite Bürgermeister Bernhard Jilke (FDP).

Vertreter aller im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen wurden laut Gemeinde eingeladen, um diese Aktion mit dem Aufruf zu verbinden, am kommenden Sonntag bei den Kommunalwahlen wählen zu gehen. Die Demokratie und die freiheitliche Werteordnung müssen immer wieder verteidigt werden, betont die Kommune im Maintal. Knetzgau appelliert an alle Bürger, ihr Wahlrecht zu nutzen. Das betonen Stefan Paulus (CWG, SPD), Bernhard Jilke (FDP), Christina Stula (CSU), Nina Köbrich (Grüne) und Karl Weißenberger (SPD). red