Poxdorf
Geburtstag

Mit 90 noch bei der Damengymnastik

Ende März hat Maria Kupfer bei guter Gesundheit ihren 90. Geburtstag gefeiert. Zu den Gratulanten, die sich in ihrem hübschen Haus im Steinweg, gleich gegen...
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Maria Kupfer Foto: Dagmar Niemann
Maria Kupfer Foto: Dagmar Niemann
Ende März hat Maria Kupfer bei guter Gesundheit ihren 90. Geburtstag gefeiert. Zu den Gratulanten, die sich in ihrem hübschen Haus im Steinweg, gleich gegenüber der Kirche, einfanden, gehörten auch der stellvertretende Landrat Otto Siebenhaar (FW) und Poxdorfs Bürgermeister Paul Steins (CSU). Beide überreichten der Jubilarin zur Feier ihres Ehrentages ein Geschenk.
Maria Kupfer ist eine waschechte Poxdorferin. 1928 wurde sie als ältestes von acht Kindern auf dem väterlichen Bauernhof, heute an der Baiersdorfer Straße, geboren. Ihr Vater war der spätere Altbürgermeister Peter Werner, der als erster Nachkriegsbürgermeister die schwierige Aufgabe bewältigen musste, die Vertriebenen aus dem Sudentenland und die Flüchtlinge aus dem Osten im Dorf unterzubringen. Die Jubilarin wuchs in Poxdorf auf.
Nach dem Krieg absolvierte sie eine dreijährige Lehre in einer Damenschneiderwerkstatt in Forchheim, später war sie in einer Hemdenfabrik in Baiersdorf beschäftigt. 1950 heiratete sie den Schlosser und Landmaschinen-Mechaniker Karl Kupfer. Gemeinsam rissen sie das alte Häusle auf dem Kupferschen Grundstück am Steinweg ab und bauten das Haus, in dem Maria Kupfer noch heute wohnt.
Seit dem Tod ihres Mannes im Jahre 1976 lebt sie dort allein, aber sie ist nicht wirklich allein, denn eine ihrer Töchter wohnt gleich nebenan. Die beiden haben viele Jahre hindurch für den Blumenschmuck in der Poxdorfer Kirche gesorgt.


Kirche und Sport

Eine treue Kirchgängerin ist Maria Kupfer noch immer. Fit gehalten hat sie sich aber vor allem durch die Gartenarbeit und die Damengymnastik im Sportverein Poxdorf - sie ist dort das älteste Mitglied.
Auch das Gedächtnistraining sei ihr wichtig, sagt sie, und dass man sich auch heute noch für alles interessiere. Deshalb geht sie immer noch gerne zum Frauentreff und zum Seniorennachmittag, selbst wenn ihre Beine nicht mehr so gut mitmachen wie früher. Zur Feier ihres Ehrentags kommen auch die vier Enkel und drei Urenkel.


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