Sonnefeld
Metallindustrie

Mindeststandard für Flächentarifvertrag

Tarifbindung war das Thema eines Kongresses, zu dem der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (Vbm) nach Sonnefeld eingeladen hatte. Thomas Kaeser (Vorstandsvorsitzender Region Obe...
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Tarifbindung war das Thema eines Kongresses, zu dem der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (Vbm) nach Sonnefeld eingeladen hatte. Thomas Kaeser (Vorstandsvorsitzender Region Oberfranken-West und Vorstandsvorsitzender der Kaeser Kompressoren SE), Prof. Dr. Michael Grömling (Leiter Forschungsgruppe Konjunktur des Institutes der deutschen Wirtschaft e.V., Köln ) und Christof Prechtl (stellvertretender Vbm-Hauptgeschäftsführer) analysierten angesichts der im kommenden Jahr anstehenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie (M+E) die aktuelle konjunkturelle Lage und die Auswirkung von einem künftigen Tarifabschluss auf die weitere Entwicklungsmöglichkeiten der betroffenen Unternehmen.

Eine Tarifpolitik, die eine hohe Einkommenssteigerung zum Ziel hat, treibe die Unternehmen nach Worten von Christof Prechtl zunehmend dazu, die Tarifbindung zu verlassen. Ein Flächentarifvertrag sollte nach seinen Vorstellungen einen Mindeststandard festlegen, der den Unternehmen genug Flexibilität lässt. Er betonte, dass man an einem Scheideweg des Tarifsystems stehe. red

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