Forchheim

Minarett wurde ja auch nicht gebaut

Zu den Berichten "Parkhaus überragt Gotteshaus" vom 12. Juli und "Parken zu Lasten der Moschee?" vom 17. Juli: Das neue Parkhaus sollte kommen, aber nur unter der Bedingung, die unser verstorbener OB ...
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Zu den Berichten "Parkhaus überragt Gotteshaus" vom 12. Juli und "Parken zu Lasten der Moschee?" vom 17. Juli: Das neue Parkhaus sollte kommen, aber nur unter der Bedingung, die unser verstorbener OB Stumpf mündlich zugesichert hat, nämlich das Parkhaus nicht weit über die Moschee ragen zu lassen. Früher war ein gegebenes Wort oder ein Handschlag in seinem Wert Ehrensache. Dieses "Was-schert-mich-mein-Geschwätz-von-gestern", sinngemäß von einem Stadtrat angeführt, finde ich untragbar. Ein Kompromiss wäre doch, wenigstens ein Stockwerk oben wegzulassen und nur ein Stockwerk in die Tiefe zu gehen.

Das Grundstück für das geplante Parkhaus muss in jedem Fall dekontaminiert werden. Die islamische Gemeinde hat sich ja auch daran gehalten, kein Minarett zu bauen. Wir sind ein freies und tolerantes Land im Gegensatz zu den gegenwärtigen Verhältnissen in der Türkei, wo meines Wissens keine christlichen Kirchen gebaut werden dürfen oder deren Errichtung weitgehend eingeschränkt ist. Dessen sind sich hoffentlich auch unsere türkischen Mitbewohner bewusst.

Gisela Heiser

Forchheim

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