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Haßfurt

Millionen fließen in Landkreis

Zahlreiche Straßensanierungen stehen an. Zwei großen Brückenerneuerungen laufen bereits.
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In einem Gespräch informierte sich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel bei Staatssekretär Gerhard Eck vom bayerischen Innenministerium (beide CSU) und der bayerischen Staatsbauverwaltung über den aktuellen Planungsstand verschiedener staatlicher Tiefbaumaßnahmen im Landkreis Haßberge. Anlass: Vor fast zwei Jahren hatte eine Straßenbereisung im Haßbergkreis stattgefunden. Dabei wurden verschiedene Projekte zugesagt, die laut Vogel aber noch auf eine Umsetzung warten.

Bei der Bereisung im Mai 2018 wurde beispielsweise die Aufbringung eines Flüsterasphalts in der Ortsdurchfahrt von Rügheim zugesagt. Nunmehr stehe, so Vogel, der Baubeginn mit dem 6. April fest. Laut Informationen aus dem Bauamt werde die Sanierung nicht nur die oberste Deckschicht betreffen, sondern auch tiefer in den Straßenaufbau eingreifen. Ende der Baumaßnahme solle, so Vogel, spätestens der 30. Juni sein.

Erfreulich sei, dass das Staatliche Bauamt mit dieser Maßnahme gleich auch die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Römershofen ausgeschrieben hat, so dass auch diese Ortsdurchfahrt im Zeitraum zwischen dem 6. April und dem 30. Juni mit erneuert wird.

Im nördlichen Landkreis

Auch die Planungen für die Sanierungen der Bundesstraße 279 zwischen Serrfeld und Ermershausen seien schon weit fortgeschritten, heißt es in der Mitteilung Vogels. "Das Baurecht für die Baumaßnahme liegt vor und die Arbeiten sind bereits ausgeschrieben worden. Bereits im April 2020 soll der Bau beginnen, und bis spätestens August soll das 2,5-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen sein."

Bei Eltmann

Ebenfalls zügig werde dann von Juli bis September die Sanierung der B 26 bei Eltmann ausgeführt. Auf einer Strecke von 7093 Metern werde für 2,2 Millionen Euro ein Teilabschnitt der Bundesstraße saniert.

Eine dringend notwendige und lange geforderte Maßnahme sei die Sanierung "der schlechtesten Straße im Landkreis", der Staatsstraße zwischen Wettringen (Kreis Schweinfurt) und Aidhausen. Die Sanierung der 1,6 Kilometer langen Strecke werde nach Auskunft der Staatsbauverwaltung sicher in diesem Jahr ausgeschrieben werden, teilte der Landtagsabgeordnete aus Theres mit. Staatssekretär Eck, dem der Ausbau auch ein wichtiges Anliegen sei, habe erklärt, dass auch die notwendigen Vorarbeiten wie Rodungen noch in diesem Jahr vorgenommen werden, so dass die Sanierung der Straße so bald wie möglich im Frühjahr 2021 begonnen werden könne. Die Maßnahme kostet den Freistaat nach aktueller Schätzung etwa drei Millionen Euro, wie Vogel schildert.

Unfallschwerpunkt

Ein Unfallschwerpunkt im Landkreis sei die Staatsstraße zwischen Oberhohenried und Königsberg, weshalb man die Entschärfung dieser Straße bereits seit längerer Zeit im Auge habe. Staatssekretär Eck erläuterte gegenüber Vogel, dass die Sanierung der 2300 Meter langen Straße mit einem Kostenvolumen von 1,7 Millionen Euro Ende des Jahres nach den Planungen der Bauverwaltung begonnen werde.

"Natürlich stehen alle Maßnahmen unter dem Vorbehalt, dass es ausreichend Angebote von Firmen gibt und dass die Kostenschätzungen einigermaßen eingehalten werden und die Baupreise nicht weiter explodieren", betont der Staatssekretär Gerhard Eck.

Zusammenfassend zeigte sich Steffen Vogel sehr zufrieden mit den Zusagen der Maßnahmen, weil der Landkreis Haßberge damit ein Investitionsschwerpunkt des Freistaates sei. Große Maßnahmen wie die Brückenbauten in Haßfurt und Theres seien bereits am Laufen. Gute und sichere Straßen seien die Lebensadern des ländlichen Raumes, so Steffen Vogel. red