Eltmann

Michael Ziegler bleibt Zugpferd

Die CSU in Eltmann stellte den Bürgermeisterkandidaten und die Stadtratsliste für die Wahl im März auf.
Artikel drucken Artikel einbetten
Michael Ziegler (Mitte) kandidiert für die CSU erneut für das höchste Amt in der Stadt. CSU-Vorsitzender Joachim Stark (links) und der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, beglückwünschten den Bürgermeister und die Stadtratskandidaten zu ihrer Nominierung.  Foto: pr
Michael Ziegler (Mitte) kandidiert für die CSU erneut für das höchste Amt in der Stadt. CSU-Vorsitzender Joachim Stark (links) und der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, beglückwünschten den Bürgermeister und die Stadtratskandidaten zu ihrer Nominierung. Foto: pr

Seit dem Jahr 2002 und damit fast 18 Jahre ist Michael Ziegler der Bürgermeister der Stadt Eltmann. Und er soll es weiterhin bleiben. "Es gibt wahrscheinlich wenige, die mit diesem Engagement und solch einer Kompetenz, aber auch mit Sympathie und Freude ihr Amt ausführen. Ich kenne keinen, der dieses Amt besser ausführen könnte, und bin stolz, dass er an der Spitze unserer Stadt steht." Mit diesen Worten brachte CSU-Vorsitzender Joachim Stark seinen Vorschlag ein, mit Michael Ziegler in die Kommunalwahl 2020 zu gehen. Die Delegierten unterstrichen dies mit einem einmütigen Votum.

Bei der Stadtversammlung der drei CSU-Ortsverbände Eltmann, Roßstadt und Limbach stellte Stark heraus, dass es kein leichtes Unterfangen sei, eine Stadtratsliste aufzustellen. "Ich bin aber stolz auf diese Liste von 20 Kandidaten und wir haben es geschafft, nahezu allen Personen und Anforderungen gerecht zu werden." Damit das funktioniere, habe man alle Kandidaten zusammengerufen und die hätten gemeinsam daran mitgearbeitet, dass nun jeder mit seinem Listenplatz zufrieden sei.

Bürgermeister Michael Ziegler ließ bei seiner Vorstellung keinen Zweifel daran, dass er seine Arbeit als Bürgermeister gerne macht. "Der Bürgermeister allein kann aber gar nichts. Er kann Ideen einbringen, braucht starke Mitstreiter und starke Fraktionen, um die Stadt darzustellen und zukunftsfähig zu machen."

Ihm sei es bei seinem Einstieg von "alten Stadträten" und auch seinem Vorgänger Heinz Krönert leicht gemacht worden und er habe viel Unterstützung erfahren, sagte er. Nun hörten ältere Stadträte auf und junge Kandidaten wollten ihre Heimat mitgestalten. Er sei froh, sagte Ziegler, über diese ausgewogene Liste, zumal die Aufgaben nicht leichter würden. Er streifte einige Zukunftsaufgaben und Probleme. Ziegler nannte die Planung "für den fünften Kindergarten; die Betreuung der Kinder muss immer weiter ausgebaut werden". Er sprach die Infrastruktur an: Eltmann habe derzeit 2200 Arbeitsplätze und hoffe, keine zu verlieren, "um weiterhin Arbeitsplätze für die Bürger und Wohlstand für unsere Stadt zu haben".

Ein Thema war natürlich das angedachte Kombibad. "Wenn wir das gemeinschaftlich machen könnten, wäre dies wichtig, zumal wir auch 1200 Schüler bei uns in den Schulen haben."

Einmütig bestimmten die 36 Mitglieder Michael Ziegler, der aktuell auch stellvertretender Landrat ist, zum CSU-Bürgermeisterkandidaten der Stadt Eltmann für die Wahl am 15. März.

Anschließend stellten sich die Stadtratskandidaten vor. Dabei kam immer wieder zum Ausdruck, dass sie Eltmann als liebens- und lebenswerte Stadt empfinden und diese erhalten und weiter nach vorne bringen wollen. Der Altersdurchschnitt der Liste liegt bei 45,2 Jahren und die Frauen sind auf sieben Plätzen vertreten. In der Blockabstimmung erhielt die Liste mit 35 Ja-Stimmen ebenfalls das große Vertrauen.

Die Kandidaten der CSU-Stadtratsliste sind: 1. Joachim Stark, Eltmann (Key Acount Manager), 2. Elvira Sieper, Eltmann (Postoberamtsrätin); 3. Julia Müller, Eltmann (Wirtschaftsingenieurin), 4. Werner Lang, Roßstadt (Bankkaufmann), 5. Jutta Aumüller, Lembach (Rektorin), 6. Manfred Engel, Eltmann (Rentner), 7. Thomas Bauerschmitt, Dippach (Zimmerer- und Dachdeckermeister), 8. Karolin Röder, Eltmann (Studentin), 9. Wolfgang Alka, Weisbrunn (IT-Projektleiter), 10. Klaus Hofmann, Eschenbach (Landwirt), 11. Johannes Hußlein, Eltmann (Facharbeiter), 12. Verena Schönmüller, Eltmann (Betriebswirtin), 13. Peter Rebhahn, Eltmann (Forstwirt), 14. Jens Haberberger, Eltmann (Industriemechaniker), 15. Michael Werb, Weisbrunn (Heilerziehungspfleger), 16. Elna Tonne, Eltmann (Radiologieassistentin), 17. Carsten Stöcker, Eltmann (Regional Sales Manager), 18. Roland Schömig, Eltmann (Wirtschaftsingenieur), 19. Michael Schwinn, Roßstadt (technischer Angestellter) und 20. Nicole Rippstein, Eltmann (Verwaltungsfachwirtin).

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, der die Wahlen leitete, ging in seinen Worten auf die Verzahnung der Stadt mit dem Landkreis ein. Er nannte die Wallburg-Realschule sowie das Medizinische Versorgungszentrum und die aktuelle Diskussion im ein Hallen- oder Kombibad.

Weiter ging er auf die Entwicklung der Haßberg-Kliniken und die Versorgungszentren ein, die wesentlich dazu beitrügen, die fachärztliche Versorgung zu erhalten. Ziel sei es beim Krankenhaus, das jährliche Defizit abzubauen und eine wohnortnahe Versorgung zu sichern. red

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren