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Michael Stich referierte in der VR-Bank

Michael Stich, erfolgreicher ehemaliger Tennisprofi und Wimbledon-Sieger, war zu Gast in der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach. "Vom erfolgreichen Sportler zum Unternehmer" betitelte er seinen...
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Michael Stich
Michael Stich
Michael Stich, erfolgreicher ehemaliger Tennisprofi und Wimbledon-Sieger, war zu Gast in der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach. "Vom erfolgreichen Sportler zum Unternehmer" betitelte er seinen unterhaltsamen Vortrag, der die Mitglieder der Hiersemann-Gesellschaft Erlangen sowie VR-Kunden gleichermaßen begeisterte.
Dabei erzählte er von seinen Anfängen als Sechsjähriger, als er lernen musste, mit seinen Emotionen bei Sieg und Niederlage umzugehen. Schon für die ersten Turniere galt niemals nur: "Dabei sein ist alles!" - und mit dieser Einstellung machte er als 18-jähriger Deutscher Jugendmeister erstmals auf sich aufmerksam. Seine Karriere gipfelte im Wimbledon-Sieg 1991 als er der Reihe nach die komplette Weltelite ausschaltete und im Endspiel den deutschen Kontrahenten Boris Becker bezwang. Auf die Zuhörerfrage, ob er sich heute noch ein Doppel mit Boris Becker wie bei der goldgekrönten Olympiade in Barcelona 1992 vorstellen könnte, konterte der bald 50-jährige Stich: "Wenn Boris kann!" Auch seine schmerzlichste Niederlage - das verlorene Endspiel der French Open - wurde thematisiert.
In dem Bewusstsein, dass seine Sportlerkarriere befristet sein würde, hatte sich Stich bereits während seiner aktiven Zeit intensiv auch für andere Themengebiete interessiert. Er stellte für junge Profisportler, die zugleich studieren, herausragende Prognosen für den späteren Start in den Berufsalltag: "Deren Disziplin und Kampfgeist sind in modernen Unternehmen gern gesehen!"
Als Unternehmer lernte Stich, dass hier Erfolge nicht umgehend messbar seien, sondern man schon langen Atem beweisen müsse. red
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