Gehülz

Meusel wirbelt mächtig Staub auf

Beim Gehülzer Endurofahrer läuft es derzeit planmäßig. Beim 6. Lauf der deutschen Enduro Meisterschaft in Rehna steigt er auf das Podest. In der ersten Sonderprüfung fuhr er sogar Bestzeit.
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Benjamin Meusel macht wieder mit aufsteigenden Leistungen auf sich aufmerksam. Der aus dem Kronacher Stadtteil Gehülz stammende Endurofahrer wurde Dritter in der Klasse E3 und er war Schnellster in einer Sonderprüfung. Foto: privat
Benjamin Meusel macht wieder mit aufsteigenden Leistungen auf sich aufmerksam. Der aus dem Kronacher Stadtteil Gehülz stammende Endurofahrer wurde Dritter in der Klasse E3 und er war Schnellster in einer Sonderprüfung. Foto: privat
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Der Gehülzer Benjamin Meusel hat sich dem Motorradsport verschrieben. Beim 6. Lauf der deutschen Enduro-Meisterschaft in Rehna holte er sich in der Klasse E 3 einen Podestplatz (Bronze) und fuhr in einer Sonderprüfung Bestzeit. Zwei Jahre nach einer schweren Verletzung geht es wieder aufwärts.

Erstmalig wurde mit dem "Rund um Rehna" vom MC Rehna im ADAC eine Fahrt um die Internationale Deutsche Enduromeisterschaft sowie um weitere Wertungen wie den Deutschen Pokal, die Norddeutsche Geländefahrt sowie die M-V-Landesmeisterschaft ausgetragen. Kurzfristig war der veranstalter für die in der Hitzeperiode abgesagte Fahrt in Burg eingesprungen.

Das erforderte wochenlange harte Arbeit durch die Vereinsmitglieder und deren Helfer. "Mein letztes Rennen davor in Waldkappel lief relativ gut mit Platz 4 in meiner Klasse und dem 9. Platz im Championat", blickt der Gehülzer Benjamin Meusel zurück. Die 73 Kilometer lange Strecke von Rund um Rehna war relativ gut präpariert und bot auch einige anspruchsvollere Passagen wie Auf- und Abfahrten sowie einer Schlammpassage. Der Veranstalter bot außerdem Sonderprüfungen an. Die Etappenzeiten waren recht entspannt, so hielten sich mehr Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und achteten gewissenhafter auf Fußgänger und angesäte Äcker.

Während der Runde, die dreimal gefahren werden musste, ging es in den beiden Sonderprüfungen um die Platzierungen des Tages. Die erste Sonderprüfung (Crosstest) bei Gletzow war mit Acker, Weide, Wald sowie MX-Strecke und etwa 8,5 Minuten Länge genau nach dem Geschmack von Meusel. Die zweite Sonderprüfung (Endurotest) war mit rund siebeneinhalb Minuten Länge etwas kürzer. Dort fanden die Piloten einen Acker- und Brachlandteil.

Technischer Defekt

"Die erste Runde verlief super, im Crosstest konnte ich die Bestzeit und im Endurotest die viertbeste Zeit aller Fahrer erzielen. Nach Runde Eins lag ich auf Platz Eins in meiner Klasse und Platz Zwei im Championat", erklärt der Enduro-Spezialist. Allerdings hatte Meusel am Ende der ersten Runde einen technischen Defekt und musste in der Servicezone ordentlich Gas geben um diesen zu beheben. Was ihm aber dank der guten Teamarbeit gut gelang.

Stürze ohne Verletzungen

"Leider konnte ich meine Stärke im Crosstest in den verbleibenden zwei Runden nicht umsetzen. Stürze machten mir einen Strich durch die Rechnung. Im Endurotest lief es in den letzten beiden Runden okay, aber nicht berauschend", schmunzelt Meusel. Am Ende wurde er Dritter in der Klasse E3 und Achter im Championat, womit er dennoch sehr zufrieden war.

Schließlich war es für Meusel der erste Podiumsplatz in diesem Jahr. Außerdem ist er zuvor noch nie Bestzeit in einer Sonderprüfung gefahren.

Der Gehülzer will die Saison positiv beenden. Am morgigen Samstag geht es bei "Rund um Zschopau" mit dem vorletzten Rennen der Saison weiter. rg/red

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