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Meisterpreis für Lisa Dörnhöfer aus Mainleus

Die Weiterbildung zu geprüften Wirtschaftsfachwirten, Bilanzbuchhaltern und Industriefachwirten steht nach wie vor bei jungen Frauen und Männern hoch im Kurs. Insgesamt waren es 284 Absolventen, die s...
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Die Meisterpreisträgerin aus dem Kammerbezirk Kulmbach: Handelsfachwirtin Lisa Dörnhöfer aus Mainleus mit (von links) stellvertretendem Landrat Jörg Kunstmann, Vizepräsident Thomas Engel, IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner und IHK-Präsidentin Sonja Weigand. Foto: Werner Reißaus
Die Meisterpreisträgerin aus dem Kammerbezirk Kulmbach: Handelsfachwirtin Lisa Dörnhöfer aus Mainleus mit (von links) stellvertretendem Landrat Jörg Kunstmann, Vizepräsident Thomas Engel, IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner und IHK-Präsidentin Sonja Weigand. Foto: Werner Reißaus

Die Weiterbildung zu geprüften Wirtschaftsfachwirten, Bilanzbuchhaltern und Industriefachwirten steht nach wie vor bei jungen Frauen und Männern hoch im Kurs. Insgesamt waren es 284 Absolventen, die sich der Weiterbildung aus dem Kammerbezirk der IHK für Oberfranken stellten und auch den Abschluss schafften. Davon erhielten nun 27 Absolventen in der Dr.-Stammberger-Halle den Meisterpreis aus der Hand von IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner und IHK-Präsidentin Sonja Weigand. Meisterpreisträgerin aus dem Kammerbezirk Kulmbach ist Lisa Dörnhöfer aus Mainleus.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner sagte: "Heute ist der Tag, an dem Sie sich ganz persönlich auf die Schulter klopfen dürfen und wir Ihnen unsere besondere Anerkennung aussprechen. Wir brauchen engagierte Vertreter aus der Wirtschaft, um die Innovations- und Zukunftsfähigkeit in Oberfranken zu stärken. Lassen Sie uns die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam meistern." In einer komplexen Arbeitswelt seien engagiertes Gestalten, Neugierde, Durchhaltevermögen und lebenslanges Lernen gefragt. Die Zahl der Berufe, in denen heute ein einmaliges Anlernen für eine langjährige Tätigkeit ausreiche, sei verschwindend gering geworden. Nahezu jedes Berufsfeld setze mittlerweile voraus, dass jeder Einzelne sich kontinuierlich der beruflichen Weiterbildung annimmt. Es sei daher unerlässlich, sich die Motivation zu erhalten, sich stetig selbst zu fordern, unabhängig von Alter oder Arbeitsbereich.

IHK-Präsidentin Sonja Weigand bezeichnete den Weiterbildungsabschluss als einen Ausdruck von Qualität "Made in Germany": "Also das, was unseren Wirtschaftsstandort auszeichnet, was uns von anderen in Europa und auf der ganzen Welt unterscheidet." Das Weiterkommen im Leben hänge, wie die IHK-Präsidentin betonte, von zahlreichen Faktoren ab, wobei viele nicht oder nur bedingt beeinflussbar sind: "Auch den Erfolg im Beruf können Sie nur teilweise steuern. Am besten geht dies über Ihre eigene Qualifikation. Eine Zusatzqualifikation gibt Ihnen keine Garantie dafür, dass Sie in Ihrem Unternehmen aufsteigen, Ihre Chancen steigen allerdings deutlich. Eine Zusatzqualifikation gibt Ihnen auch keine Garantie dafür, dass Sie nicht arbeitslos werden. Ihr Risiko wird allerdings spürbar geringer."

Die Absolventinnen und Absolventen könnten auf das Erreichte zu Recht stolz sein. Die Flexibilität sei auch weiterhin gefordert, denn die Halbwertszeiten der technologischen Entwicklung werden immer kürzer, "und eigentlich besteht das Berufsleben heute nur noch au kontinuierlichen Weiterbildungsprozessen", so Sonja Weigand. "Sie haben einen Abschluss in der Tasche, der mit einem Bachelor- oder gar Masterabschluss gleichgestellt ist."

Regierungsvizepräsident Thomas Engel gratulierte nicht nur für die Regierung von Oberfranken, sondern auch für den Freistaat Bayern. Er betonte, dass die Absolventen Leistungsbereitschaft und Engagement gezeigt haben.

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