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Mehrere Städte im Landkreis Haßberge schaffen muslimische Grabfelder

Der Freundeskreis Asyl Hofheim hatte Zuwanderern, Helfern und Interessierten auf Initiative angeboten, sich über das Thema Bestattungskultur in Abhängigkeit von Zeit, Ort und Religion auszutauschen. A...
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Der Freundeskreis Asyl Hofheim hatte Zuwanderern, Helfern und Interessierten auf Initiative angeboten, sich über das Thema Bestattungskultur in Abhängigkeit von Zeit, Ort und Religion auszutauschen. Als Referent war Wolfgang Aull eingeladen.

Nach dem Vortrag wurden, wie der Freundeskreis mitteilte, die Beisetzungsmöglichkeiten auf muslimischen Grabfeldern im Landkreis Haßberge besprochen. Auf dem neuen Friedhof in Haßfurt war das erste Grabfeld entstanden, auf dem Friedhof in Hofheim ein weiteres; die Städte Ebern und Zeil beabsichtigen nachzuziehen.

Siza Zaby, hauptamtliche Integrationslotsin des Landkreises Haßberge, berichtete, dass das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration stark beeindruckt sei von der Weitsicht und Entschlossenheit der sieben Helferkreise im Landkreis Haßberge, die die Einführung muslimischer Grabfelder mit Schreiben an den Landrat ins Rollen brachten.

Christina Bendig, Vereinsvorsitzende, zeigte sich erfreut, dass die Politik so schnell reagiert habe und somit in der Region die Wege geebnet seien für eine würdevolle Beisetzung von Zuwanderern muslimischen Glaubens. "Im Fall der Fälle", so Bendig, "hat man erfahrungsgemäß wenig Zeit zum Nachdenken und kann daher froh sein, wenn man auf geeignete Strukturen zurückgreifen kann". red

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