Marienweiher

Mehr Werbung für die Basilika

Die "Freunde der Wallfahrtsbasilika Marienweiher" gehen davon aus, dass die Hinweisschilder an der Autobahn A 9 schon Anfang nächsten Jahres aufgestellt werden können.
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So wie in dieser Fotomontage könnten sich die beiden Hinweisschilder an der Bundesautobahn A 9 einmal präsentieren. Zu sehen ist die Version von Wolfgang Skoda, für die sich die "Freunde der Wallfahrtsbasilika Marienweiher" mehrheitlich entschieden. Foto: privat
So wie in dieser Fotomontage könnten sich die beiden Hinweisschilder an der Bundesautobahn A 9 einmal präsentieren. Zu sehen ist die Version von Wolfgang Skoda, für die sich die "Freunde der Wallfahrtsbasilika Marienweiher" mehrheitlich entschieden. Foto: privat

Eine gute Bilanz der Arbeit im zurückliegenden Jahr stand im Vordergrund der Mitgliederversammlung des Fördervereins "Freunde der Wallfahrtsbasilika Marienweiher" im Gasthof "Zwei Linden" der Familie Ott in Marienweiher. Aktuell gehören diesem nach den Worten des Ersten Vorsitzenden Monsignore Prof. Rüdiger Feulner 230 Personen an.

Und wie der stellvertretende Vorsitzende Landrat Klaus Peter Söllner sagte, sieht es so aus, als könnten die gewünschten zwei Hinweisschilder an der Bundesautobahn A 9 verwirklicht werden. Nachdem eine Errichtung vor den Himmelkroner Ausfahrten nicht möglich ist, können die Schilder nun wohl in beiden Richtungen in Höhe Marktschorgast mit entsprechender Beschilderung des Weges in den Gnadenort Marienweiher aufgestellt werden. Ein entsprechender Antrag bei der Autobahndirektion Nordbayern sei gestellt und Klaus Peter Söllner erwartet den positiven Bescheid noch vor Weihnachten.

Die Kosten für das Aufstellen und den Unterhalt bezifferte der Landrat auf rund 25 000 Euro, die teilweise auch durch Spenden finanziert werden sollen. Die Errichtung werde sicherlich Anfang 2020 möglich sein. "Die Hinweisschilder sind ein Thema, das wir seit fünf bis sechs Jahren hartnäckig verfolgen. Ich danke Landrat Klaus Peter Söllner für seine Geduldsarbeit in dieser Sache", betonte Feulner.

Sigrid Daum stellte den Versammelten einige Rohentwürfe von Wolfgang Skoda vor. Sie zeigen das Bauwerk der Päpstlichen Wallfahrts-Basilika sowie skizziert die Maria und die Jakobsmuschel, denn das Gotteshaus liegt direkt am Jakobsweg von Hof nach Nürnberg. Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich die Mitglieder für eine der vorgestellten Versionen.

Kommt das Pilgerzentrum?

Marktleugasts Bürgermeister Franz Uome sah in den alljährlichen "Klosterspitzen", die immer von Philipp Simon Goletz am 15. August organisiert werden, ein Highlight, das niemand mehr missen möchte. Weiter aufrechterhalten wird auch die Egerer Wallfahrt, die 2020 wieder stattfindet.

Das Architekturbüro Schlicht aus Schweinfurt erstellt Uome zufolge derzeit eine Wirtschaftlichkeitsanalyse für das mögliche Pilger- und Begegnungszentrum im ehemaligen "Weißen Lamm" in Marienweiher. Das Gemeindeoberhaupt war guter Dinge, das Projekt verwirklichen zu können.

Seiten des Pilgerbüros zog Josef Daum zufrieden Bilanz und sagte: "Das schöne Programm mit Konzerten, Vorträgen, Krippenausstellung, Fackelwanderung zu Mariä Lichtmess und der Studienfahrt nach Böhmen wurde sehr gut angenommen. Imposant war zudem die Oldtimerausfahrt mit der Fahrzeugweihe in Marienweiher."

Die Aufstellung des Pilgerbaumes musste aber aus rechtlichen und Haftungsgründen unterbleiben. Die vorhandenen Schilder der Orte, aus denen alljährlich Wallfahrten in den Gnadenort Marienweiher erfolgen, sollen nun anders verwendet und präsentiert werden. Einer guten Resonanz erfreute sich auch der zurückliegende "Tag des offenen Denkmals".

Orgel wird wohl abgebaut

Derzeit läuft die Innensanierung der Wallfahrtsbasilika. Stattfinden werden im Kantorat der floristisch-kulinarische Advents- und Weihnachtsmarkt sowie die Krippenausstellung. An den Adventssonntagen bietet das Team des Klosterladens jeweils Kaffee und Kuchen an. Zudem finden zwei Konzerte in der St.-Bartholomäus-Kirche Marktleugast statt. Monsignore Feulner bedankte sich an dieser Stelle bei der Kirchenverwaltung Marienweiher und dem Kirchenpfleger Johannes Klier für die Unterstützung.

Sigrid Daum stellte das Programm für 2020 vor. "Es ist vielseitig und mit den Patres bereits abgestimmt. Auch zu Ehren Marias sind auf verschiedene Art und Weise musikalische Veranstaltungen dabei", skizzierte sie.

Kirchenpfleger Johannes Klier sagte zum Stand der Innenrenovierung der Basilika, dass die Begasung abgeschlossen und Gerüst aufgebaut ist. Die Gottesdienste finden derzeit im Altarraum statt. Das größte Problem ist nach den Worten Kliers derzeit die Orgel, die wohl abgebaut werden muss. Die Kirche bekommt zudem eine neue Heizung und Lüftungsanlage.

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