Zell am Ebersberg
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Mehr Schutz für Feuerwehr

Groß ist die Freude bei der Feuerwehr in Zell am Ebersberg: Klaus Pufal von der Versicherungskammer Bayern überreichte dieser Tage im Beisein von Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus an Kommandant Sv...
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Groß ist die Freude bei der Feuerwehr in Zell am Ebersberg: Klaus Pufal von der Versicherungskammer Bayern überreichte dieser Tage im Beisein von Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus an Kommandant Sven Höhn und Gruppenführer Roland Höhn einen mobilen Rauchverschluss.

Brandrauch ist für Menschen eine tödliche Gefahr und kann sich im Haus oft binnen kürzester Zeit unkontrolliert ausbreiten. Der mobile Rauchverschluss ermöglicht es der Feuerwehr, diese Ausbreitung zu begrenzen.

Die Versicherungskammer hat eines dieser lebensrettenden Geräte im Wert von 500 Euro spendiert. "Unser vordringlichstes Ziel ist es, Gefahren abzuwehren. Wenn dennoch etwas passiert, gilt der Rettung der Menschen unser höchstes Ziel", sagte Pufal, Direktionsbevollmächtigter der Versicherungskammer Bayern.

Öffnet die Feuerwehr die Tür zu einer brennenden Wohnung, um dort zu löschen und Menschen zu retten, quillt der Brandrauch ungehemmt durch die Türöffnung in den Treppenraum und macht diesen als Rettungsweg für andere Bewohner unbenutzbar. Mit einem in den Türrahmen eingesetzten mobilen Rauchverschluss lassen sich solch kritische Einsatzsituationen entschärfen. Zudem wird die Gefährdung der Einsatzkräfte beim Öffnen von Türen durch mögliche Stichflammen erheblich reduziert.

"Vor zwei Wochen hätten wir bei einem Einsatz einen mobilen Rauchverschluss benötigt", sagte der Feuerwehrkommandant Sven Höhn. Der Rauchverschluss besteht aus einem in der Breite verstellbaren Metallrahmen und temperaturbeständigem Gewebe. Er ist für alle üblichen Türabmessungen geeignet und einfach, schnell und sicher zu installieren, wie es hieß. cr

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