Erlangen
Universität

Mehr Raum für die Energieforschung

Am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen wurde jetzt der Erweiterungsbau offiziell eröffnet. Die neuen Laboreinrichtungen dienen der Entwicklung moder...
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Bei der Eröffnung dabei (von links): Erlangens OB Florian Janik, der kommissarische Leiter des Fraunhofer IISB, Prof. Martin März, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Fraunhofer-Vorstandsmitglied Andreas Meuer und Architekt Jörg Weinbrenner.  Foto: Kurt Fuchs/Fraunhofer
Bei der Eröffnung dabei (von links): Erlangens OB Florian Janik, der kommissarische Leiter des Fraunhofer IISB, Prof. Martin März, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Fraunhofer-Vorstandsmitglied Andreas Meuer und Architekt Jörg Weinbrenner. Foto: Kurt Fuchs/Fraunhofer

Am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen wurde jetzt der Erweiterungsbau offiziell eröffnet. Die neuen Laboreinrichtungen dienen der Entwicklung modernster leistungselektronischer Systeme für die elektrische Energieversorgung und Elektromobilität sowie der Erforschung und Erprobung komplexer Energieinfrastrukturen, wie es in einer Mitteilung heißt.

Nach rund dreijähriger Bauzeit ist der Erweiterungsbau seiner offiziellen Nutzung übergeben worden. Neben dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wünschten auch Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik, der Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Joachim Hornegger, und Fraunhofer-Vorstandsmitglied Andreas Meuer dem IISB viel Erfolg bei den zukünftigen Forschungsarbeiten.

Zusammen mit umfangreichen Außenanlagen entstanden knapp 3000 Quadratmeter Nutzfläche für Büros und Laboranlagen. Die Erweiterung des Instituts war notwendig geworden, nachdem sich die Mitarbeiterzahl in den letzten zehn Jahren auf nunmehr rund 300 mehr als verdoppelt hatte; hinzu kommt eine dreistellige Zahl an Studierenden. Der kommissarische Leiter des IISB, Prof. Martin März, stellte drei der Forschungsfelder vor, die den Schlüssel für diese Erfolgsgeschichte bildeten: Spitzenforschung auf den Gebieten Leistungshalbleitertechnologie, insbesondere auch auf Wide-Bandgap-Halbleitern wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid, Leistungselektronik für die Elektromobilität und intelligente Energiesysteme.

"Eine erfolgreiche Energiewende besteht nicht aus der Summe einzelner Insellösun-gen. Sie braucht ein Gesamtkonzept, das Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit Speichern, Mobilitäts- und Effizienzstrategien zusammenbringt. Das hat Fraunhofer IISB verstanden - nicht nur für die Forschung, sondern auch für den Bau des neuen Gebäudeteils. Deshalb haben wir 7,5 Millionen Euro für den Erweiterungsbau bereitgestellt. Nun kann in Erlangen weiter mit Hochdruck an den Energiesystemen von morgen gearbeitet werden", so Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Feierstunde. red

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