Lichtenfels

Mehr Biker als Einwohner in Trieb

Sport  Der 18. Franken-Bike-Marathon stellt am Sonntag den RVC und das komplette Dorf vor enorme Herausforderungen.
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Auch am Sonntag werden sich wieder viele Mountainbiker auf den Weg machen. Foto: Alfred Thieret /Archiv
Auch am Sonntag werden sich wieder viele Mountainbiker auf den Weg machen. Foto: Alfred Thieret /Archiv
von unserem Mitarbeiter Alfred Thieret

Trieb — Zum Mekka der Mountainbiker wird am Sonntag das Dörfchen Trieb, wo zum 18. Mal der Franken-Bike-Marathon stattfindet. Bei einem Pressegespräch mit Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) machte das Organisationsteam auf das sportliche Großereignis aufmerksam, das eines der größten Radsportevents Nordbayerns ist.

Unterschiedliche Distanzen

Viele Helfer seien seit Wochen im Einsatz, um den zu erwartenden etwa 600 bis 700 Bikern einen anspruchsvollen Kurs und einen fairen Wettkampf zu ermöglichen, berichtete das Vorstandsteam einhellig. Durch die unterschiedlichen Distanzen von der Kurzdistanz von 19 km mit einer Höhendifferenz von 400 m über die Mitteldistanz von 48 km und 1400 Höhenmetern bis zur Langdistanz von 87 km und 2450 Höhenmetern biete der Franken-Bike-Marathon für jeden Biker, vom Hobby- bis zum Lizenzfahrer, die passende Strecke an.
Zudem gebe es eine separate Klasse für Endurofahrer und eine Unternehmenswertung. Nähere Informationen gibt es unter www.frankenbikemarathon.de. Aufgrund der vielen Teilnehmer habe man den großen Startbogen wie im letzten Jahr ein Stück weiter weg vom Zielgelände in die Karolinenstraße verschoben, wo der Rennleiter Helmut Peschel die in sechs Startblöcken aufgeteilten Sportler zwischen 10 und 10.30 Uhr auf die Strecke schicken wird, berichtete der Vorsitzende Bernhard Krauß.
Der Ortssprecher Hermann Steinbach hob hervor, dass der RVC Trieb zwar mit seinen etwa 400 Mitgliedern der größte der acht rührigen Trieber Vereine sei, trotzdem stelle die Veranstaltung mit den bis zu 700 Teilnehmern für das relativ kleine Dorf mit seinen 576 Einwohnern eine echte Herausforderung dar, die nur durch einen gehörigen Teamgeist zu bewältigen sei. 150 Helfer seien im Einsatz, neben Feuerwehrleuten und Verkehrskadetten sei auch das BRK mit vier Quads auf der Strecke unterwegs.
Für die Sportler stehe an den Verpflegungsstellen ein reichhaltiges Angebot zur Stärkung zur Verfügung, so unter anderem 300 Liter alkoholfreies Weizen, 300 Cola, 400 Liter Mineralwasser, 2500 Energieriegel, 45 Kuchen und 700 Bananen, hob Jan Eisele hervor. Natürlich sei auch für die Besucher für Speis und Trank gesorgt.
Bürgermeister Andreas Hügerich lobte den Franken-Bike-Marathon als überragende Sportveranstaltung in der Region, die der RVC Trieb unter Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer mit viel Leidenschaft und Liebe zum Radsport seit 18 Jahren durchführe.
Das Event sei ein Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt und biete den Bikern anspruchsvolle und landschaftlich schöne Strecken. Die Stadt Citymanager Steffen Hofmann unterstützten gerne dieses sportliche Ereignis. Eine Stadt brauche engagierte Vereine und Ehrenamtliche, die auch zum Vorteil der Kommune solche Großveranstaltungen bewerkstelligen würden. Der sportliche Bürgermeister gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieses großartige Event sowohl von der sportlichen Seite als auch von den Zuschauern her den Zuspruch bekommt, den es verdient.

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