Kronach

Mediation im Medizinrecht gefragt

Bei dem Treffen des Arbeitskreises Medizin in Kronach stellte Vorsitzende Stephanie Meisner, Volljuristin, seit über 30 Jahren tätig in den Bereichen Familien-, Erb- und Medizinrecht, ihre Tätigkeit a...
Artikel drucken Artikel einbetten

Bei dem Treffen des Arbeitskreises Medizin in Kronach stellte Vorsitzende Stephanie Meisner, Volljuristin, seit über 30 Jahren tätig in den Bereichen Familien-, Erb- und Medizinrecht, ihre Tätigkeit als Mediatorin im Medizinrecht vor. Der Alltag in Arztpraxen und Kliniken sei immer mehr durch Zeitdruck geprägt. Daher bestehe regelmäßig ein großes Interesse daran, möglichst schnell zu Problemlösungen zu kommen. Problemfelder seien bei niedergelassenen Ärzten Konflikte zwischen Praxisinhabern und Mitarbeitern sowie in Krankenhäusern Konflikte zwischen Ärzten und Patienten sowie zwischen Personal und Verwaltung. Werden solche Konflikte zügig angegangen, werde eine negative Außenwirkung vermieden. Die Vorteile des Mediationsverfahrens seien eine autonome Lösung, Förderung des Betriebsklimas und Vermeidung sonstiger Schäden wie schwelende innerbetriebliche Konflikte und Planungsunsicherheit. Der anschließende Meinungsaustausch unter den Teilnehmern aus den Bereichen Medizin, Gesundheit und Recht zeigte den steigenden Bedarf an Vermittlung in diesen Bereichen auf. Es wurde vereinbart, im Frühjahr 2019 eine weitere Veranstaltung zu dem Thema Mediation im Medizinrecht durchzuführen. red



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren