Haßfurt
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Medaillen für sieben Brenner aus dem Landkreis Haßberge

Die Prämierungsfeier der fränkischen Klein- und Obstbrenner fand in Gemünden statt. Dabei gab es Spitzenwerte, wie der Verband mitteilte. Unter den Geehrten sind auch sieben Brenner aus dem Landkreis ...
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Bei der Ehrung der Brenner aus dem Landkreis Haßberge, von links: Mathias Krönert, Daniel Herterich, Hilmar Schmitt, Johann Reitinger, Andrea Bätz und Hubert Fröhlich Foto: Conny Fichtinger/Studio 54/Stadtprozelten
Bei der Ehrung der Brenner aus dem Landkreis Haßberge, von links: Mathias Krönert, Daniel Herterich, Hilmar Schmitt, Johann Reitinger, Andrea Bätz und Hubert Fröhlich Foto: Conny Fichtinger/Studio 54/Stadtprozelten

Die Prämierungsfeier der fränkischen Klein- und Obstbrenner fand in Gemünden statt. Dabei gab es Spitzenwerte, wie der Verband mitteilte. Unter den Geehrten sind auch sieben Brenner aus dem Landkreis Haßberge.

Allen Grund zum Feiern hatten die fränkischen Brenner bei der Feier in Gemünden (Landkreis Main-Spessart). Auf der Prämierung des fränkischen Klein- und Obstbrenner-Verbandes im Kreuzkloster wurden die Mitglieder mit 103 Gold-, 247 Silber- und 95 Bronzemedaillen geehrt. Hubert Fröhlich (Gemünden), Vorsitzender des Verbands, und die Verbandsgeschäftsführerin Andrea Bätz (Volkach) übergaben die Urkunden an die erfolgreichen Brenner. Unterstützt wurden sie von Mathias Krönert, dem Brenne-reifachberater der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim.

In diesem Jahr hatten 108 Brenner insgesamt 476 Proben zur Bewertung eingereicht. Das ist ein Rekordwert. Im April waren die Produkte von einem Fachgremium sensorisch beurteilt und im Labor der Landesanstalt einer analytischen Prüfung unterzogen worden.

40 sortenreine Apfel- und Birnendestillate waren neben Erzeugnissen aus Beeren, Trauben, Getreide, Nüssen, Wurzeln und Kräutern am Start. Die Riege der angestellten Produkte wird von der Birne (81) angeführt. Es folgen die Zwetschge/ Pflaume (73), Mirabelle (38), Apfel, Whisky, Quitte, Kirsche, Gin, Schlehe und Himbeere.

"Weit über regionale Grenzen hinaus wirkt die Arbeit des fränkischen Verbands", berichtete Geschäftsführerin Andrea Bätz. Denn neben den heimischen Erzeugern hatten auch Brenner aus Lindau, Niederbayern und der Oberpfalz sowie aus Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt Produkte eingereicht.

Aus dem Landkreis Haßberge wurden geehrt: Bernd Andres (Pettstadt, einmal Gold, achtmal Silber, dreimal Bronze), Christian Eller (Prappach, einmal Gold, einmal Silber), Daniel Herterich (Eschenau, einmal Gold), Rudolf Koch (Burgpreppach, dreimal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze), Melanie Körner (Ebern, einmal Bronze), Johann Reitinger (Prappach; dreimal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze), Hilmar Schmitt (Zeil, einmal Gold, sechsmal Silber und einmal Bronze). red

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