Tschirn

Marter erhält Segen

Die 250 Jahre alte Statue hat wieder ihren Platz eingenommen.
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Die 250 Jahre alte Marter im oberen Dorf wurde renoviert und befindet sich jetzt wieder an ihrem Standort. Dekan Detlef Pötzl nahm die Segnung der Statue vor.  Foto: Michael Wunder
Die 250 Jahre alte Marter im oberen Dorf wurde renoviert und befindet sich jetzt wieder an ihrem Standort. Dekan Detlef Pötzl nahm die Segnung der Statue vor. Foto: Michael Wunder

Dekan Detlef Pötzl segnete am Maifeiertag nach dem Gottesdienst die Marter im oberen Dorf in Tschirn. Nach einer sechsmonatigen Sanierung steht die 250 Jahre alte Statue wieder an ihrem angestammten Platz unter der Linde.

Wie der Geistliche betonte, sei man sehr froh darüber. Die Bürger, welche sich auch mit freiwilligen Spenden finanziell eingebracht hatten, seien glücklich und wüssten es zu schätzen, dass die Sandsteinmarter, eine Darstellung vom Leidensbild der schmerzhaften Mutter Gottes mit dem Leichnam Jesu, wieder an ihrem Platz ist.

Bürgermeister Peter Klinger (CSU) sagte, dass der Zahn der Zeit an der Marter genagt habe. Fachleute hätten den Auftrag der Gemeinde angenommen und die Renovierung durchgeführt. Das Werk sei durchwegs gelungen, freute sich Klinger.

Veranschlagt waren für die Renovierung 2300 Euro. Ein Großteil des Betrages konnte durch Spenden (1300 Euro) und durch einen Zuschuss des Landkreises aus Denkmalpflegemitteln gedeckt werden.

Die Marter sei speziell am Palmsonntag und zur Fronleichnamsprozession Anlaufstation der Gläubigen zum Innehalten und Beten. Die Prozession und die Segnungsfeier wurden von der heimischen Blaskapelle mitgestaltet.

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